Hausmittel gegen Cellulite

Sebastian
Fast jede Frau leidet mehr oder weniger stark an Cellulite. Diese ist zwar medizinisch unbedenklich, stellt aber für viele Betroffene ein kosmetisches Problem dar, weshalb immer wieder versucht wird, mit aller Kraft die Dellen an Beinen, Bauch und Gesäß zu bekämpfen. Doch die so genannte „Orangenhaut“ ist oft sehr hartnäckig und lässt sich nur schwer beseitigen, weshalb auch extrem sportliche und schlanke Menschen betroffen sind. Möglich ist es jedoch, die Ausprägung der Dellen zu beeinflussen und dadurch das persönliche Wohlbefinden zu steigern. Wir zeigen Ihnen, welche Hausmittel gegen Cellulite einfach und effektiv eingesetzt werden können, um Ihrem Körper sowohl von außen als auch von innen etwas Gutes zu tun.

Wodurch entsteht Cellulite?

Bei mindestens 80% der Frauen zeigen in verschiedener Ausprägung die typischen „Orangenhaut-Dellen“ an Oberschenkeln, Po, Bauch oder Oberarmen. Dabei stellt die Cellulite kein medizinisches Problem dar, sondern ein ganz natürliches Phänomen des weiblichen Körpers – weswegen Männer normalerweise nicht betroffen sind. Grund hierfür sind bestimmte anatomische Gegebenheiten, denn Frauen haben eine deutlich dünnere Haut als Männer. Zudem ist das Bindegewebe bei ihnen schwächer ausgeprägt, da es dehnbarer sein muss, um durch eine Schwangerschaft nicht geschädigt zu werden.

Hausmittel der Naturheilkunde können bei Cellulite helfen. Bild: Syda Productions - fotolia
Hausmittel der Naturheilkunde können bei Cellulite helfen. Bild: Syda Productions – fotolia

Hinzu kommt eine unterschiedliche Fettverteilung: Während Männer vor allem am Bauch Fett ansetzen („Bierbauch“), sammeln sich bei Frauen Extrapfunde meist an den Hüften, am Gesäß und an den Oberschenkeln. Durch das lockere Bindegewebe werden die häufig vergrößerten Fettzellen bei Frauen schneller nach oben gedrückt und zeigen sich schließlich in Form von Dellen an der Hautoberfläche. Selbst Frauen, die immer sehr schlank waren, sind nicht vor Cellulite geschützt, wenn sie ein schwaches Bindegewebe haben. Dieses ist in den meisten Fällen genetisch bedingt, weshalb durch eine Mutter mit starker Orangenhaut das eigene Risiko erheblich steigt.

Risikofaktoren vermeiden

Doch auch wenn fast jede Frau mehr oder weniger stark betroffen ist, gibt es einige Faktoren, die die Entstehung der Orangenhaut begünstigen können. Zu diesen zählen beispielsweise eine genetische Vorbelastung, Übergewicht, Bewegungsmangel, ein niedriger Blutdruck, Venenerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder hormonelle Veränderungen. Dementsprechend ist es z.B. in Hinblick auf erbliche Aspekte für das eigene Wohlbefinden hilfreich, das typische „Frauenproblem“ in gewisser Form zu akzeptieren. In anderen Bereichen kann hingegen stark selbst beeinflusst werden, in welcher Form die unschönen Dellen zu Tage treten. Als besonders effektiv gilt normalerweise eine Kombination aus Bewegung, gesunder Ernährung und äußerlichen Anwendungen, wobei verschiedene Hausmittel gegen Cellulite unterstützend und wirkungsvoll eingesetzt werden können.

Die richtige Ernährung bei schwachem Bindegewebe

Um die lästige Orangenhaut zu minimieren, ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse unerlässlich. Vermieden werden sollten hingegen unbedingt eine schnelle Gewichtsabnahme, da sich das Fett nach einer solchen „Crash-Diät“ erfahrungsgemäß umso schneller wieder einlagert. Da Cellulite auch infolge einer Übersäuerung des Körpers entsteht, sollte darauf geachtet werden, möglichst wenig säurebildende Lebensmittel wie z.B. Alkohol, Kaffee, stark gesüßte Getränke (wie z.B. Cola), tierisches Eiweiß, fettige Speisen wie Pommes oder Chips sowie weißes Mehl, Reis, Nudeln und Zucker zu verzehren.

Stattdessen empfiehlt es sich, die Ernährung so weit wie möglich auf basische Lebensmittel umzustellen, durch welche die Struktur und Funktion des Bindegewebes gestärkt wird. Wertvoll sind dabei vor allem die Nahrungsmittel, die einen hohen Gehalt an Silizium haben. Denn dieses Spurenelement unterstützt zum einen die Festigung und Flexibilität des Bindegewebes und hat zudem ein hohes Wasserbindungsvermögen, wodurch die Spannkraft der Haut steigt und Stoffwechselprodukte besser abtransportiert werden können. Besonders geeignet sind daher unter anderem Kartoffeln, Mais, Hirse, Karotten und Bohnen sowie Aprikosen und Kirschen.

Generell sollte viel frisches, reifes Obst und Gemüse mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt (Ascorbinsäure) gegessen werden. Denn dieses ist unverzichtbar für die Produktion von Kollagen, einem wesentlichen organischen Bestandteil des Bindegewebes und der Haut. Als besonders Vitamin-C-reich gelten z.B. Hagebutten, Sanddornbeeren, Paprika, Zitrus- und Beerenfrüchte sowie Brokkoli, Rosenkohl und Kartoffeln.

Neben einer gesunden Ernährung ist auch ausreichend Trinken im Kampf gegen die unschönen Dellen besonders wichtig. Als Faustformel gelten hier etwa 2,5 bis 3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee, die getrunken werden sollten, um Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen und die Haut praller wirken zu lassen. Fruchtsäfte oder Softdrinks wie Cola, Fanta etc. sind hingegen nicht geeignet, da die Cellulite durch den hohen Zuckergehalt noch begünstigt wird.

Ein basischer Entschlackungs-Tee kann gute Dienste leisten. Für diesen werden ein Teelöffel Brennessel und Ackerschachtelhalm mit kochendem Wasser überbrüht und abgedeckt zehn Minuten stehen gelassen. Anschließend wird der Tee abgeseiht und über den Tag verteilt drei bis vier Mal getrunken.

Bewegung muss sein

Wer die Dellen auf seiner Haut bekämpfen möchte, kommt um Sport nicht herum. Denn fehlt dem Körper Bewegung, führt dies zu einer Erschlaffung der Muskeln und einer schlechteren Durchblutung. Wer regelmäßig trainiert, aktiviert hingegen den Stoffwechsel und ermöglicht dadurch eine schnellere Entschlackung und damit ein festeres Bindegewebe. Ideal ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, denn während z.B. Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren die Fettverbrennung ankurbeln, werden durch Kraftübungen Muskeln aufgebaut und das Bindegewebe gestrafft.

Eine gute Übung bei Cellulite sind beispielsweise Kniebeugen, um den Po und die Beine zu straffen. Diese sollten langsam mit geradem Rücken durchgeführt werden, wobei die Füße hüftbreit auseinander gestellt sind. Die Arme werden nach vorne gestreckt, während Bauch und Po angespannt bleiben. Eine weitere wirksame Po-Übung wird im so genannten „Vierfüßlerstand“ ausgeführt. Für diesen gehen Sie am Boden „auf alle Viere“, wobei Ober- und Unterarme einen rechten Winkel sowie Kopf und Rücken eine gerade Linie bilden. Nun strecken sie beim Ausatmen zuerst das linke Bein nach hinten und senken es beim Einatmen langsam wieder ab. Anschließend wird die Übung mit dem zweiten Bein durchgeführt und insgesamt pro Seite etwa zehn Mal wiederholt.

Um Cellulite am Bauch zu bekämpfen, können so genannte „Crunches“ (Bauchpressen“) eine sehr effektive Übung sein. Für diese wird sich auf den Rücken gelegt und die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Die Beine sollten so aufgestellt werden, dass Ober- und Unterschenkel etwa einen rechten Winkel bilden. Nun werden die Hände an die Schläfen gelegt und der Oberkörper langsam mit Hilfe der Bauchmuskeln hoch gerollt, dabei wird sich jedoch im Gegensatz zu den klassischen „Sit-Ups“ nicht vollständig aufgerichtet. Stattdessen reichen einige Zentimeter bei gehaltener Muskelspannung aus.

Anschließend kehren Sie fast bis in die Ausgangslage zurück, wobei der untere Rücken nicht wieder ganz auf den Boden abgelegt wird, um die Muskelspannung zu erhalten. Nach etwa 15 Wiederholungen wird für ca. eine Minute pausiert, insgesamt sollten Anfänger drei Serien der Übung durchführen. Im weiteren Trainingsverlauf empfiehlt es sich, die Sätze und Wiederholungen weiter zu erhöhen. Generell sollte jedoch immer auf ausreichend Pausen und Entspannung geachtet werden, um den Körper nicht zu überlasten und den Spaß am Training zu bewahren.

Mit Massagen gegen die Dellen vorgehen

Unterstützend kann eine regelmäßige Massage ein wirksames Mittel sein. Denn bei dieser wird die Blutzirkulation verbessert und der Stoffwechsel angeregt, wodurch Giftstoffe und Schlacken im Körper freigesetzt und einfacher ausgeschieden werden können. Für den bestmöglichen Effekt sollte die Anwendung nicht zu sanft und vorsichtig erfolgen, sondern kräftig durchgeführt werden, um auch die unteren Hautschichten zu stimulieren.

Massagen lindern Dellen in der Haut. Bild: puhhha - fotolia
Massagen lindern Dellen in der Haut. Bild: puhhha – fotolia

Eine einfache und effektive Methode stellt die so genannte „Zupf-Massage“ dar, bei der die Haut nach und nach zwischen Daumen und Zeigefinger geklemmt, angehoben und wieder losgelassen wird. Dabei werden die betroffenen Stellen an den Beinen nacheinander so lange bearbeitet, bis die Wärme durch die gesteigerte Durchblutung überall zu spüren ist.

Alternativ bietet es sich an, zur Förderung der Durchblutung und Straffung der Haut die betroffenen Bereiche zum Beispiel mit einem Sisalhandschuh, einem Massageroller oder einem Luffa-Schwamm kreisförmig zu massieren. Verstärkt wird der Effekt, wenn ein Öl verwendet wird, welches zudem die Massage der Haut erleichtert und für eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit sorgt. Dieses kann schnell selbst hergestellt werden, indem 100 ml neutrales Trägeröl wie z. B. Mandel-, Oliven- oder Weizenkeimöl mit 20 bis 30 Tropfen ätherischem Öl vermengt werden. Dabei eignen sich vor allem straffend und stoffwechselanregend wirkende Zitrusöle wie z.B. Grapefruit, Limette oder Orange. Als „Spezialist“ bei schwachem Bindegewebe gilt in der Aromatherapie zudem der so genannte „Virginiawacholder“, vor allem wenn er in Verbindung mit Zypressenöl zum Einsatz kommt.

Eine gute Wahl kann zudem das so genannte „Arganöl“ sein, welches aus den Samen der gelben Beerenfrucht des Arganbaums gewonnen wird und dafür bekannt ist, die Haut glatt und geschmeidig zu halten. Auch ätherisches Rosmarinöl wird gerne für die Massage genutzt, da es die Durchblutung anregt und hautstraffend wirkt. Generell sollten die Öle jedoch zur Vermeidung von Hautirritationen nicht pur verwendet, sondern stattdessen immer mit einem neutralen Basisöl verdünnt werden.

Wechselduschen und Bäder

Ebenso können Anwendungen aus der Hydrotherapie wie einfaches Wechselduschen nach Kneipp zu einer Verbesserung der Hautstruktur beitragen. Denn der Wechsel zwischen warmem und kaltem Wasser hat einen durchblutungsfördernen Effekt und lässt die Haut straffer und praller wirken. Wichtig ist dabei jedoch ein bedachtes Vorgehen, um den Kreislauf nicht unnötig zu strapazieren und negative Folgen für die Gesundheit zu vermeiden. Zudem sollte die Temperatur weder zu kalt noch zu heiß sein, um das geschwächte Bindegewebe nicht noch zusätzlich zu belasten.

Stattdessen sollte mit kühlem Wasser begonnen werden, wobei ausgehend vom rechten Fuß zunächst das rechte Bein langsam bis zur Hüfte hoch abgeduscht wird. Anschließend wird auf die gleiche Weise die linke Seite bearbeitet, dann wird das Ganze mit warmem Wasser durchgeführt. Insgesamt sollte der Wechsel drei bis fünf Mal wiederholt und mit einem kalten Guss beendet werden, damit sich die Gefäße am Schluss wieder zusammenziehen können.

Auch ein Meersalzbad aktiviert Durchblutung und Stoffwechsel und entzieht dem Gewebe überflüssiges Wasser. Hierfür lassen Sie ein 38 Grad warmes Vollbad einlaufen, rühren in dieses etwa ein Kilo Meersalz aus der Drogerie oder Apotheke ein und baden ca. 15 bis 20 Minuten darin.

Alternativ stellt auch ein Meersalz-Peeling eine bewährte Anwendung bei Orangenhaut dar, denn durch das Salz können alte Hautschuppen entfernt, Giftstoffe entzogen und die Haut sichtbar geglättet werden. Hierfür werden vier Esslöffel Meersalz von guter Qualität mit einem Esslöffel Öl (z.B. Oliven- , Kokos oder Mandelöl) vermengt. Das Peeling wird anschließend während des Duschens mit den Händen oder einem speziellen Handschuh kreisförmig in die betroffenen Hautpartien einmassiert und mit warmem Wasser gründlich abgespült.

Neben dem bieten basische Bäder ein wirkungsvolles Hausmittel bei Cellulite und werden schon seit Jahrhunderten eingesetzt, um auf natürliche und sanfte Weise den Körper von Giftstoffen und Schlacken zu befreien. Häufig wird hier Natron eingesetzt, da dieses den pH-Wert des Badewassers erhöht und dadurch den Körper zur Entsäuerung anregt. Dementsprechend können schon wenige Basenbäder dazu führen, dass die betroffenen Bereiche an Oberschenkeln und Po glatter erscheinen und sich die Haut insgesamt weicher anfühlt.

Die Anwendung erfolgt schnell und unkompliziert, indem 100 Gramm Natron-Pulver in ein Vollbad mit maximal 37 Grad warmem Wasser gegeben werden. Nun sollte für mindestens 40 Minuten bei gleichbleibender Temperatur gebadet werden, da der Prozess der Entsäuerung erst nach etwa 30 Minuten beginnt. Auch wenn das Bad einen sehr wohltuenden Effekt hat, bedeutet es für den Körper eine gewisse Anstrengung. Daher empfiehlt es sich, im Anschluss etwas auszuruhen und reichlich Wasser oder Tee zu trinken. Generell ist es ratsam, nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche basisch zu baden, wer unter Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Diabetes leidet, sollte sich zudem unbedingt im Vorhinein mit einem Arzt absprechen.

Bewährte Hausmittel: Kaffeesatz und Kartoffeln

Ein bewährtes und preiswertes Hausmittel stellt kalter bzw. lauwarmer Kaffeesatz dar, denn dieser regt ebenfalls die Durchblutung und wirkt entwässernd. Zudem aktiviert Kaffee den Stoffwechsel, was den Fettabbau begünstigt und dadurch bei Cellulite eine sinnvolle Unterstützung sein kann. Für die Anwendung werden drei Esslöffel Kaffeesatz mit einem Esslöffel Olivenöl vermengt und nach dem Duschen kreisförmig in die Haut der betroffenen Körperstellen einmassiert. Nach etwa drei Minuten wird die Mischung abgespült, wobei kaltes und warmes Wasser im Wechsel die Durchblutung zusätzlich ankurbelt.

Kaffeesatz gegen Cellulite. Bild: Petra Nowack - peno - fotolia
Kaffeesatz gegen Cellulite. Bild: Petra Nowack – peno – fotolia

Wer die Wirkung verstärken möchte, kann die mit Kaffeesatz bedeckten Körperbereiche mit
Klarsichtfolie einwickeln, dabei sollte jedoch unbedingt beachtet werden, dass die Wickel nicht zu fest angelegt werden. Nach etwa 30 Minuten wird die Folie entfernt und der Kaffeesatz abgespült, je nach Belieben kann der Vorgang mehrmals wiederholt werden.

Ebenso kann ein warmer Kartoffel-Wickel hilfreich zur Verminderung der störenden Dellen sein. Für diesen werden drei bis vier gekochte Kartoffeln zerdrückt und je nach Bedarf auf Oberschenkeln, Po, Oberarmen oder Bauch verteilt. Dann wird die Masse mit Frischhaltefolie oder einem Baumwollhandtuch fixiert, für etwa eine Stunde auf der Haut belassen und am Schluss ebenfalls gründlich abgewaschen.

Schüssler Salze bei Cellulite

Um die Dellen an Beinen, Bauch, Hüften und Armen zu bekämpfen, können Schüssler Salze eine wirksame Unterstützung sein. Da in vielen Fällen eine Bindegewebsschwäche vorliegt, sollte bei der Auswahl des richtigen Salzes darauf geachtet werden, dass dieses eine festigende und straffende Wirkung hat. In Frage kommt daher vor allem Silecea (Nr. 11), welches in der Schulmedizin auch als „Kieselerde“ bekannt ist und als das Salz der Haut, Haare, Nägel und des Bindegewebes gilt.

Dieses wird äußerlich in Form einer Salbe oder eines Gels direkt auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen und hilft dadurch nicht nur bei Cellulite und Schwangerschaftsstreifen, sondern z.B. auch gegen Falten und bei blauen Flecken. Um die Elastizität der Haut zu verbessern, hat sich Kieselerde auch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten oder Kapseln bewährt, zudem können auf diesem Wege viele weitere Probleme wie z.B. brüchige Nägel oder strapazierte Haare behoben werden.

Neben Silecea eignen sich Salze gut, die positiv auf den Stoffwechsel wirken. Hierzu zählt insbesondere Natrium phosphoricum (Salz Nr. 9), welches bei gesundheitlichen Problemen infolge einer Übersäuerung des Körpers zum Einsatz kommen kann. Es sorgt für ein Gleichgewicht von Säuren und Basen und regt den Stoffwechsel an, zudem soll es unter anderem den Heißhunger auf Süßes und fettiges mindern und gilt daher als gute Unterstützung beim Abbau von Übergewicht und erhöhten Blutfettwerten.

Wichtig für eine straffe, glatte Haut sind darüber hinaus Salze, die den Flüssigkeitshaushalt regulieren können wie z.B. Natriumchlorid bzw. Kochsalz (Nr. 8) oder Natrium sulfuricum (Nr. 10). Für den Aufbau von Kollagen und Elastin im Bindegewebe eignet sich das Salz Nr. 19 (Cuprum arsenicosum). Zusätzlich können z.B. Calcium fluoratum (Nr. 1) für die Elastizität der Fasern sowie Calcium sulfuricum (Nr. 12) für eine verbesserte Durchlässigkeit des Bindegewebes eingesetzt werden. (nr)