Wickel für den Hals, Bauch, Puls oder die Wade

Fabian Peters
Wickel sind wieder in Mode. Sie gehören zu den alten Hausmitteln, die bereits Pfarrer Kneipp im Zusammenhang mit seiner Hydrotherapie mit Erfolg angewandt hat. Jeder kennt Wadenwickel, die bei hohem Fieber zum Einsatz kommen. Jedoch existieren eine Vielzahl an Wickelrezepten, die neben der Schuldmedizin oder anderen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden die Heilung beschleunigen können. Zusammen mit den Tüchern werden unterschiedlichste Wirksubstanzen verwendet. Dazu gehören Wasser, Kräuter, ätherische Öle, Quark, Schüssler Salze, Heilerde und Vieles mehr.

Wie Wickel wirken

Diese alten Hausmittel stärken die Abwehrkräfte, reduzieren Entzündungen und somit auch Schmerzen. Sie sind, je nach Anwendung, kühlend oder wärmend, fördern die Durchblutung, dienen zur Entschlackung, lösen Krämpfe und zeigen entsprechend der verwendeten Wirkstoffe viele weitere positive Effekte. Dennoch sind Wickel keine Zaubermittel. Bei ernsteren Erkrankungen oder falls keine Besserung eintritt, ist unbedingt der Gang zum Arzt oder Heilpraktiker erforderlich.

Krankes Kind mit Wadenwickel
Wadenwickel zur Fiebersenkung sind das bekannteste Einsatzgebiet, doch können Wickel auch gegen zahlreiche weitere Beschwerden angewandt werden. (Bild: photophonie/fotolia.com)

Die Behandlung mit Wickeln stellt eine sogenannte Reiztherapie dar. Je nach Temperatur und Größe des Wickels bedeutet dies einen schwachen oder gar starken Reiz für den Körper, worauf letzterer dann reagiert. Ein Beispiel dafür ist der bekannte Wadenwickel, bei dem mit einem kühlen Wickel dem Körper Wärme entzogen wird. Der Grundsatz „weniger ist mehr“ trifft hier – wie so oft – zu. Das heißt, dass die Reize sanft sein sollten, damit der Körper weder auskühlt noch überhitzt wird. Je jünger der Patient ist, desto geringer sollten der Reiz und die Behandlungsdauer sein. Die hier erwähnten Anwendungszeiten beziehen sich in der Regel auf Jugendliche und Erwachsene.

Was bei der Anwendung von Wickeln beachtet werden muss

Dieses Hausmittel benötigt etwas Vorbereitung. Folgendes ist dabei zu beachten: Ein Wickel wird nicht zwischen Tür und Angel durchgeführt sondern erfordert eine ruhige Atmosphäre. Um sich währenddessen auch wirklich ausruhen zu können, ist der Gang zur Toilette vorher ein Muss. Direkt nach dem Essen, aber auch bei knurrendem, leeren Magen ist eine Wickelanwendung nicht zu empfehlen. Kalte Wickel dürfen niemals auf kalter Haut angewandt werden. Kalte Füße werden vorher, am besten durch ein Fußbad, aufgewärmt. Auf eventuelle Allergien ist zu achten, wenn der Wickel Zusätze, wie zum Beispiel Kräuter oder ätherische Öle enthält. Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Nikotin sind vor der Behandlung zu meiden.

Warm, heiß oder kalt? Welcher Wickel kommt in Frage?

Erwachsene und Jugendliche werden gefragt, nach welcher Temperatur sie sich sehnen. Lehnt jemand Kälte ab oder merkt, dass diese nicht gut tut, darf niemals ein kalter Wickel angewandt werden. Bei Babys und Kleinkindern werden grundsätzlich warme Wickel verwendet, da kalt oder heiß einen zu starken Reiz setzen würde.

Warme Wickel

Warme Wickel werden verwendet, wenn Kälte nicht angezeigt, heiß aber ebensowenig geeignet ist. Ein warmer Wickel ist zum Beispiel bei Nebenhöhlen-, Nierenbecken- oder Blasenentzündungen und bei Neuralgien das Mittel der Wahl.

Heiße Wickel

Heiße Wickel durchwärmen stark und sind nur für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Sie tun gut bei Verspannungen im Bereich des Rückens und helfen bei Abszessen oder Furunkeln.

Kalte Wickel

Kalte Wickel entziehen dem Körper Wärme. Sie werden häufig in Verbindung mit Fieber, Gelenkentzündungen, Schwellungen und Schmerzen angewandt.

Erste Hilfe bei hohem Fieber. Kalte Wadenwickel entziehen dem Koerper Waerme. Tuecher straff um die Wade wickeln. Nach etwa 15 Minuten sollte die Koerpertemperatur um mindestens ein halbes Grad gesunken sein. [Abdruck nur mit Honorar, Namensnennung und Belegexemplar Henning Riediger Tannenhof 117c 22397 Hamburg Tel. 040/6080742 E-Mail: henning.riediger@t-online.de Steuer-Nr. 50/198/00549 USt.-IdNr. DE 118420134 Bankverbindung: Hamburger Sparkasse BLZ 200 505 50 Konto-Nr. 1299/475663 IBAN DE 27 2005 0550 1299 475663 BIC HASPDEHH]
Kalte Wadenwickel entziehen dem Körper Wärme und senken das Fieber. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Zutaten

Für einen Wickel wird Folgendes benötigt: Ein Innentuch aus Baumwolle oder Leinen, ein Zwischentuch, ebenso aus Baumwolle oder Leinen, ein Außentuch, eventuell aus Wolle. Wem dies zu kompliziert ist, besorgt sich ein fertiges Wickelset.

Die Größe es Innentuches richtet sich nach der zu behandelnden Stelle. Das Innentuch ist stets das Tuch, das mit der entsprechenden Flüssigkeit getränkt wird oder worauf die zu verwendenden Zusätze gebracht werden. Abgedeckt wird dies mit einem Zwischentuch. Die äußere Schicht bildet das Außentuch, das häufig aus Wolle oder auch Seide besteht. Bei manchen Anwendungen sind noch etwas Rohwolle oder Watte nötig.

Wickel für den Hals

Generell gilt, dass der vordere und seitliche Teil des Halses mit dem Innentuch bedeckt werden, die Wirbelsäule jedoch stets frei bleiben sollte. Ein kühler oder auch kalter Halswickel hilft bei Halsschmerzen, vor allem, wenn sich die Betroffenen nach kalten Getränken sehnen. Dafür werden entweder kühles oder kaltes Wasser oder Zusätze wie zum Beispiel Zitronensaft, Zitronenscheiben oder Quark verwendet.

Zitronenwickel für den Hals – Zitronensaft oder Zitronenscheiben
Der Saft einer Zitrone wird dem Wasser zugegeben und damit das Innentuch getränkt. Als Alternative können Zitronenscheiben verwendet werden. Dazu wird eine Zitrone in dünne Scheiben geschnitten. In die Mitte eines Baumwolltuches werden so viele Zitronenscheiben platziert, dass beim Anlegen die Wirbelsäule frei bleibt. Die freien Enden des Tuches werden darüber geklappt und mit der Faust darauf geklopft, damit der Zitronensaft entweichen kann. Dann wird der Wickel um den Hals gelegt. Darüber kommen Zwischen- und Außentuch. Sobald ein Juckreiz entsteht, wird der Wickel umgehend entfernt, ansonsten nach ungefähr einer halben Stunde.

Quarkwickel für den Hals
Wickel mit Quark gehören zu den relativ bekannten Hausmitteln. Der Quarkwickel für den Hals hilft bei Hals- und Rachenschmerzen, auch wenn diese recht stark sind. Quark hat die Gabe, Entzündungen aus dem Körper zu ziehen. Quark riecht recht unangenehm, gerade dann, wenn er warm geworden ist. Deshalb lehnen Kinder diesen Wickel oft ab. Jedoch ist gerade die Quark-Variante eine besonders wirkungsvolle Wickelart.

Hierfür wird Magerquark auf die Mitte des Innentuchs aufgetragen. Die beiden freien Seiten werden darüber geschlagen und der Wickel wird kurz auf die Heizung gelegt, damit er temperiert ist. Die dünne Seite des Innentuches kommt auf den Hals, darüber das Zwischentuch, dann der Wollschal. Vorsicht: auch hier muss die Wirbelsäule „quarkfrei“ sein. Der Wickel kann so lange getragen werden, bis der Quark warm ist. Bei Abnahme des Wickels ist Vorsicht geboten. Der trocken gewordene Quark bröselt sehr stark.

Kartoffelwickel für den Hals
Der Kartoffelwickel hilft bei leichten Schluckbeschwerden. Sind die Beschwerden heftiger, fällt die Wahl besser auf die Zitronen- oder Quarkvariante. Die Kartoffeln werden in Schale gekocht, in ein Küchenkrepp gewickelt und dann mit Hilfe eines Kartoffelstampfers oder ähnlichem Küchenwerkzeug zerstampft. Das Ganze kommt nschießend in die Mitte des Innentuchs, die beiden freien Enden kommen darüber und die dünne Seite des Wickels wird auf die Haut gelegt. Vorsicht, der Wickel ist heiß und muss gegebenenfalls vor der Anwendung noch ein wenig abkühlen. Ein Zwischentuch ist hier nicht dringend nötig. Das Innentuch kann jedoch mit Rohwolle oder Watte bedeckt werden und darüber kommt der Wollschal – fertig ist der Kartoffelwickel. Dieser hält die Wärme sehr lange und bleibt am Hals, so lange dies als angenehm empfunden wird.

Honigwickel für den Hals
Honig hat eine stark entzündungshemmende Wirkung, die für einen Wickel gut genutzt werden kann. So wird für den Honigwickel das Innentuch dick mit Honig bestrichen (circa einen halben Zentimeter dick) und die beiden freien Enden werden darüber geschlagen. Die dünne Seite des Tuches sollte dann Vorder- und Seitenbereich des Halses bedecken. Darüber kommen Zwischentuch und Außentuch. Dieser Wickel kann ein bis zwei Stunden getragen werden.

Wickel für die Ohren

Ohrenentzündungen gehören stets in ärztliche Behandlung. Jedoch kann ein Ohrenwickel die Behandlung gut unterstützen und die Entzündung reduzieren.

Kamillenwickel für die Ohren
Kamille ist ein Hausmittel, das heute immer mehr Zuspruch findet. Sie wirkt vor allem entzündungshemmend. Für den Wickel werden circa eine Handvoll getrocknete Blüten in ein Säckchen gegeben. Dies wird dann zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt, dann auf das erkrankte Ohr gelegt und mit einer Mütze oder einem Stirnband dort fixiert. Um die Wirkung noch zu verstärken, legt sich der oder die Betroffene mit dem kranken Ohr auf eine Wärmflasche oder ein angewärmtes Dinkelsäckchen. Der Wickel kann mehrmals am Tag wiederholt werden und wird nach circa einer Stunde abgenommen. Das kranke Ohr wird danach noch etwas warm gehalten. Zugluft ist unbedingt zu meiden.

Zwiebelwickel für die Ohren
Zwiebeln wirken entzündungshemmend und damit auch schmerzstillend. Obwohl dieser Wickel nicht gerade gut riecht, sollte er unbedingt bei einer Ohrenentzündung ausprobiert werden. Kinder lehnen ihn anfangs ab, wenn sie seine Wirkung verspüren, fragen sie jedoch bei Beschwerden sogar danach. Gerade bei starken Ohrenschmerzen ist dies ein gutes Hausmittel, um Erleichterung zu schaffen. Für den Zwiebelwickel wird eine mittelgroße Zwiebel gehackt, in ein dünnes Tuch oder einen Fingerling gegeben, zwischen zwei Wärmflaschen etwas erwärmt und dann aufs Ohr oder auch hinters Ohr (auf den Knochen) gelegt. Darüber kommt etwas Rohwolle oder Watte und fixiert wird das Ganze mit Mütze oder Stirnband. Auch hier kann die Wirkung durch das Liegen auf einer Wärmequelle unterstützt werden. Nach einer Stunde wird der Zwiebelwickel entfernt und das Ohr weiterhin durch Mütze oder Stirnband geschützt.

Ill Baby with aching ear _ inflammation of the middle ear
Wickel gegen Ohrenschmerzen bei Kleinkindern werden mit einer Mütze oder einem Stirnband auf dem Ohr fixiert. (Bild: lisalucia/fotolia.com)

Wickel für die Brust

Wickel für die Brust helfen bei Husten, festsitzendem Schleim und Hustenattacken. Die Brustwickel werden bei kleinen Kindern nur vorne auf dem Oberkörper aufgelegt, bei größeren Kindern und Erwachsenen dürfen diese fast rundherum, unter Aussparung der Wirbelsäule, angelegt werden. Die Wirkung der Brustwickel wird unterstützt, indem links und rechts die Rippengegend durch Wärmflaschen warm gehalten wird.

Quarkwickel für die Brust
Anwendung siehe Quarkwickel für den Hals.

Heiße Zitronenwickel für die Brust
Der Zitronenwickel ist ein gutes Hausmittel bei festsitzendem Husten. Voraussetzung dafür ist eine intakte, unempfindliche Haut, da der Zitronensaft unter Umständen zu Hautreizungen führen kann. Wenn dies eintritt, muss der Wickel sofort entfernt und die Haut mit einer pflegenden Salbe, zum Beispiel Ringelblumensalbe, versorgt werden.

Für den Wickel wird eine große Zitrone ausgepresst und mit heißem Wasser vermischt. Damit wird das Innentuch getränkt, das um die Brust, mit Aussparung der Wirbelsäule, angelegt wird. Der Zitronenwickel kann eine halbe Stunde dort bleiben. Danach sollte die Haut mit einer geeigneten pflegenden Creme oder Salbe versorgt werden.

Wickel mit Lavendelöl für die Brust
Lavendel hat eine entspannende, beruhigende, aber auch krampflösende Wirkung. Der Brustwickel mit Lavendelöl hilft somit bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und auch bei Reizhusten und Verschleimung. Dafür wird ein Baumwolltuch in zehnprozentiges Lavendelöl getaucht, dann in Alufolie gepackt und zwischen zwei Wärmflaschen circa zehn Minuten lang erwärmt. Mit dem Tuch wird die Brust bedeckt, darüber kommt noch etwas Rohwolle oder Watte und zuletzt ein Wollschal. Der Wickel kann so lange angelegt bleiben, wie dies angenehm ist.

Wickel mit Thymiantee für die Brust
Thymian ist ein ganz hervorragendes Kraut, das bei Husten gute Dienste leistet. Als Tee ist dieses Hausmittel in aller Munde. Für den Brustwickel wird von einem halben Liter Wasser und zwei Teelöffeln Thymiankraut ein Tee gekocht, in den anschließend das Innentuch getaucht wird. Das ausgewrungene Tuch bedeckt dann die Haut, darüber kommen ein Zwischentuch und ein Wollschal und zuletzt an jede Flanke eine Wärmflasche. Die Dauer der Anwendung beträgt circa eine Stunde.

Wickel für den Bauch

Ein einfaches Hausmittel bei Bauchschmerzen, Blähungen, aber auch zum Einschlafen und Entspannen ist der Bauchwickel. Als Heilmittel werden hier Kamille und Kümmelöl verwendet.

Wickel für den Bauch mit Kamille
Aus einer Hand voll getrockneter Kamillenblüten und einem halbem Liter Wasser wird ein Tee zubereitet. Damit wird das Innentuch getränkt und dann auf den Bauch gelegt. Darüber kommen Zwischentuch und Wolltuch. Wer mag, legt darauf noch eine Wärmflasche. Solang der Wickel warm ist, kann dieser auf dem Bauch bleiben.

Wickel für den Bauch mit Kümmelöl
Diese Variante ist vor allem angebracht bei Blähungen. Das Innentuch wird mit 10 %igem Kümmelöl getränkt, in Alufolie eingeschlagen und zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt und dann auf den Bauch gelegt. Dieser Wickel hilft bereits Babys, wenn diese unter lästigen Blähungen leiden und/oder die Nahrungsumstellung nicht vertragen. Das Innentuch wird am besten mit etwas Rohwolle oder Watte abgedeckt und dann mit dem Wollschal fixiert. Dieser Wickel darf auch über Nacht bleiben.

Pulswickel – Hände und Füße

Puslwickel sind eine Alternative zu den bekannten Wadenwickeln. Das heißt, diese werden ebenso bei Fieber angewandt. Dafür wird Wasser (Temperatur 2-3 Grade unter der Körpertemperatur) mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft vermengt. Damit werden kleine Tücher getränkt und diese dann um je beide Pulse von Händen und Füßen gelegt. Darüber kommen Zwischentücher und fixiert wird das Ganze am besten mit Wollstulpen. Dieses Hausmittel wird alle zehn Minuten erneuert und die Anwendung drei Mal wiederholt. Danach ist eine Pause von mindestens einer Stunde nötig.

Verschiedene Wickel

Spezielle Varianten der Wickel können gegen veschiedene weitere Beschwerden angewandt werden, wobei die Wirkstoffe eine maßgebliche Rolle spielen.

Wickel mit Heilerde
Ein Wickel mit Heilerde hilft bei Verstauchungen, Gelenkbeschwerden, einem Abszess und Vielem mehr. Warmes oder auch kühles Wasser, je nach Beschwerden und Empfinden, wird mit Heilerde zu einem Brei vermischt und dann auf die Mitte eines Baumwolltuches gestrichen. Die beiden anderen Enden werden eingeschlagen und der Wickel mit der dünnen Seite auf den erkrankten Bereich gebracht. Ein Heilerdewickel kann solange dort bleiben, wie dies angenehm ist.

Quarkwickel bei Gelenkbeschwerden
Gelenkbeschwerden – vor allem, wenn diese akut und entzündlich sind – reagieren recht gut auf eine Anwendung mit Quark. Dafür wird der Quark nicht direkt auf die Haut aufgebracht, sondern wie bei dem Heilerdewickel auf ein Tuch gegeben. Der Quarkwickel darf ebenso lange dort bleiben, wie dies gut tut.

Wickel mit Senfmehl für die Gelenke
Bei chronischen Beschwerden ist der Senfmehlwickel ein gutes Hausmittel. Dafür wird schwarzes Senfmehl mit warmem oder gar heißem Wasser zu einem Brei vermischt und dann auf ein Tuch gebracht. Dies wird von beiden Seiten eingeschlagen und mit Hilfe einer Mullbinde am schmerzenden Gelenk befestigt. Der Wickel wird sofort entfernt, wenn das Ganze zu brennen beginnt, ansonsten nach fünf bis zehn Minuten.

Ein Wickel aus Bienenwachs
Eine Bienenwachsauflage ist etwas ganz Besonderes und schon für die kleinsten Kinder geeignet. Die fertigen Bienenwachsauflagen sind in der Apotheke zu erwerben. Sie werden mit Papier abgedeckt und dann zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt. Danach können sie direkt auf die Haut gelegt werden. Sie helfen bei Husten, bei Gelenk – und Rückenbeschwerden und lindern Bauchschmerzen und Blähungen. (sw)