Endobrachyösophagus; Barrett- Ösophagus

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Der Barrett- Ösophagus ist eine Erkrankung der Speiseröhre (Ösophagus). Nach ständiger Reizung durch aufsteigenden Magensaft (Refluxkrankheit) mit Sodbrennen, kommt es wohl zu Entzündungen der Speiseröhrenwand und einer Umwandlung der Zellen dort. Normalerweise ist die Wand der Speiseröhre aus sogenanntem Plattenepithel aufgebaut. Dies wird zu widerstandsfähigerem Zylinderepithel mit Becherzellen vom Organismus umgebaut, das sich eigentlich sonst im Darm befindet. Folge ist, dass sich die Speiseröhre verkürzt und dieses Gewebe schneller entarten kann. Was dann logischerweise am Ort geschieht, der am meisten der Reizung durch die Magensäure ausgesetzt ist. So ist der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre, genannt Kardia, in diesem Fall am prädestiniertesten für Geschwüre und Tumore (Adenokarzinom).

Dieses Phänomen soll nach offiziellen Angaben bei bis zu vier Prozent der Bevölkerung auftreten. Wobei Männer häufiger als Frauen betroffen sind. Benannt ist die Symptomatik nach dem australischen Chirurgen Norman Barrett ( 1903- 1979). (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)