Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis)

Heilpraxisnet

Osteomyelitis – Knochenmarkentzündung

Eine Osteomyelitis ist eine Infektion des Knochens und meist auch des Knochenmarks (Knochenmarkentzündung), weswegen heute immer häufiger der Begriff Osteitis verwendet wird, die unter anderem Beschwerden wie Rückenschmerzen verursachen kann.

Knochenmarkentzündung:
Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis)
Synonyme
Ursachen
Auftreten Knochenmarkentzündung

Mehr zum Thema:

Synonyme

Osteomyelitis, Osteitis, Knocheneiterung, Knochenmarkentzündung, Brodie-Abszess, SAPHO Syndrom, chronische Knocheneiterung.

Knochenmarkentzündung

Ursachen

Durch andere Infektionen (Tuberkulose), offene Wunden oder Operationen, können Erreger, meist in Form des Bakteriums Staphylococcus aureus, eindringen und die Osteitis auslösen.

Auftreten der Knochenmarkentzündung

Meist tritt die Knochenmarkentzündung im Kindesalter auf, wobei der Zeitraum um das achte Lebensjahr am häufigsten betroffen zu sein scheint. Und Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Bei Erwachsenen ist neben den langen Röhrenknochen auch teilweise die Wirbelsäule betroffen, was ein Grund für Rückenschmerzen oder Kreuzschmerzen sein kann.

Beschwerden, Symptomatik
Da es sich um entzündliches Geschehen handelt, kommt es meist zu Fieber, Rötung, Schwellung und Schmerzen in der betroffenen Region und eventuell allgemeiner Abgeschlagenheit. Neben Verformungen oder Schädigungen der Knochen kann es zu einem einwandern der Erreger in das Blut oder die Organe kommen, was zu einer Blutvergiftung (Sepsis) oder einem Organversagen führen kann. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)

Bildnachweis: Dieter Schütz  / pixelio.de