Osteochondrose

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Als Osteochondrose werden degenerative Prozesse und Veränderungen an der Wirbelsäule bezeichnet, die als mögliche Verursacher von Rückenschmerzen oder von Kreuzschmerzen vermutet werden.

Inhaltsverzeichnis:
Osteochondrose
Synonyme
Ursachen
Beschwerden

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Synonyme

Osteochondrose, Osteochondrosis intervertebralis, Degenerative Wirbelsäulenerkrankung, degeneratives Wirbelsäulensyndrom.

Ursachen

Der Begriff bezieht sich sowohl auf die Wirbelsäulengelenke, als auch auf die Scheiben zwischen den Wirbeln, die Bandscheiben. Vermutet wird, dass es durch eine mangelhafte Ernährung des Knorpels und eine inadäquate Belastung zu der Symptomatik kommen kann.

Für ein optimale Ernährung der Bandscheiben aus mechanischer Sicht, benötigen diese einen steten Wechsel zwischen Druck und Entlastung. Diese pumpenartige Bewegung fördert die Ernährung des Knorpels, der selbst keine Blutgefässe hat. Durch langes Verharren in einer sitzenden Position, wie es heute an vielen Arbeitsplätzen der Fall ist, ist die Bewegung und Ernährung des Knorpels vermindert. Zusätzlich können auf biochemischer Ebene Stoffwechselvorgänge gestört sein, wodurch es zu einer mangelhaften Versorgung, der für die optimale Funktion notwendigen Nährstoffe kommt.

Beschwerden

Ob dann allerdings die durch bildgebende Verfahren feststellbaren degenerativen Prozesse für Beschwerden wie Rückenschmerzen oder auch Flankenschmerzen, verantwortlich sind, ist nicht immer eindeutig klärbar. Denkbar ist auch, dass, parallel oder als Kompensation, das Weichteilgewebe, in Form von Muskeln und Faszien, zu Verhärtungen neigt und Beschwerden wie Nackenverspannungen oder Muskelschmerzen auslöst. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)

nachweis: Rainer Sturm  / pixelio.de