Insektensterben: Ursachen, Folgen und Insektenschutz im eigenen Garten

Dr. Utz Anhalt

Eine Welt ohne Insekten?

Es gäbe keine Äpfel mehr, keine Birnen, keine Pflaumen, die meisten Früchte und Gemüse fielen aus. Auch die Blumen stürben aus. Tiere, die Insekten fressen, verschwänden ebenso wie die Pflanzenfresser. Stinkende Tierkadaver lägen herum, weil keine Insekten sie mehr fräßen, ebenso Kot und faulige Bioabfallprodukte. Josef Tumbrinck vom NABU Nordrhein-Westfalen sagt: „Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage.“

Wird der drastische Rückgang vieler Insektenarten nicht gestoppt, drohen gravierende Folgen. (Bild: Top Photo Group/fotolia.com)

Rückgang seit Jahrzehnten

In Deutschland gibt es rund 33.000 Insektenarten. 7.800 davon stehen bisher auf der Roten Liste der bedrohten Arten, viele davon starben bereits aus. 40 % aller Insektenspezies nehmen darüber hinaus in ihren Beständen kontinuierlich ab.
Bei den Wildbienen sind sogar mehr als die Hälfte der Arten gefährdet, von circa 550 Arten nahmen 233 in ihren Beständen ab, außerdem fast 30 % der Schwebfliegen, 35 % der Heuschrecken, 37 % der Laufkäfer und bei den Wasserkäfern sage und schreibe 87 %.

Bei Käfern gingen die Bestände im Lauf von zehn Jahren um 75% zurück, die Hälfte der Arten erlitt dabei Einbußen von mehr als 30%.

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Insekten verschwinden in ganz Europa. Schmetterlinge gingen auf dem ganzen Kontinent in 25 Jahren um 11 % zurück, Falter des Grünlands sogar um 19 %.

Alle Insektengruppen betroffen

Der Ökologe Josef Settle fasst zusammen: „„Der Rückgang scheint sich nicht auf bestimmte Insektengruppen zu beschränken. Es trifft praktisch alle sowohl die direkt sich von Pflanzen ernährenden, also zum Beispiel Schmetterlinge oder Blattkäfer, als auch die von diesen lebenden Räuber, wie etwa Libellen, und vermutlich auch Parasiten.“

Besonders trifft es die Bienen und Hummeln: „Über die Pollenaufnahme sind auch Honigbienen und Wildbienen wie Hummeln betroffen. Die Bestäuber sind also auch berührt. Über das Bienensterben wurde schon häufiger berichtet. Auch Neonicotinoide spielen dabei eine kritische Rolle.“

Indikator Vogelsterben

Einen indirekten Hinweis auf die Insektenbestände geben die Populationen bestimmter Vogelarten insofern, dass sie besser untersucht sind als Insekten. Hier sind die Befunde eindeutig: Die stärksten Rückgänge der letzten 25 Jahre liegen bei Vogelarten, die während der Brutzeit auf die Ernährung mit Insekten und Spinnen angewiesen sind. In den letzten zwölf Jahren sinken ihre Zahlen noch drastischer.

Ursachen von Insektensterben

Die wesentliche Ursache für den Rückgang der Insekten ist die Landwirtschaft, genauer: Alle primären Ursachen für das Insektensterben hängen mit der Landwirtschaft zusammen. Dazu gehören Monokulturen, die Insekten die Nahrungs- und Nistmöglichkeiten nehmen, dazu gehören Pestizide, die Insekten direkt vernichten oder schädigen, dazu gehört auch der extreme Einsatz von Düngern, der die Zusammensetzung der Pflanzen verändert. Das Insektensterben ist so seinerseits ein Indikator für die Zerstörung von Mikrohabitaten.

Pestizide in der Landwirtschaft sind einer der Gründe für den Rückgang der Insekten. (Bild: Dusan Kostic/fotolia.com)

Weitere Ursachen sind der Klimawandel, das Versiegeln von Flächen, Bebauung und das Auseinanderreißen von Lebensräumen für Siedlungs- und Gewerbebau wie die Industrie.

Der Biologe Josef Settele sagt: „Es gibt vermutlich einen ganzen Strauß von Gründen. Als Erstes wird häufig der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft genannt. Andere Faktoren sind Monokulturen im Agrarbereich, der Verlust von Hecken und Randstreifen auf den Feldern. Hinein spielt aber vielleicht auch der Klimawandel. Das Dilemma ist, es gibt wahrscheinlich nicht einen Grund. Der Klimawandel wird sich mittelfristig sicher spürbar auswirken, kann aktuell lokale Phänomene aber nur in seltenen Fällen gut erklären.“

Welche Folgen hat das Insektensterben?

Insekten sind zentral, damit Humus entsteht, um Pflanzen zu bestäuben und den Boden fruchtbar zu halten. Damit viele Pflanzen überhaupt bestehen können, braucht es Insekten. Diese sind außerdem essentiell für Vögel, Reptilien und Säugetiere.

Der NABU NRW schreibt: „In Nordrhein-Westfalen sind die Bestände von Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen seit dem Jahr 2000 um ca. 80 Prozent zurückgegangen. Während die Ursachen des Insektensterbens kontrovers diskutiert werden, liegen dessen Folgen auf der Hand: Etliche Vogelarten wie Schwalben und Mauersegler finden keine Beute mehr und viele heimische (Nutz-)Pflanzen können nicht mehr bestäubt werden; es drohen Ernteausfälle.“

Forderungen des Naturschutzbundes

Der NABU fordert, die Agrarpolitik in der EU grundsätzlich zu reformieren, und Landwirtschaft nur noch mit Steuermitteln zu fördern, wenn sie sich mit der Natur verträgt. So sollten Landwirte, die Maßnahmen ergreifen, um Vögel wie Insekten zu schützen, Unterstützung finden, dafür dürfe es für großflächigen Einsatz von Pestiziden keine Subventionen mehr geben.
Da es sich um eine Umverteilung von 60 Milliarden Euro handelt, ist dem NABU klar, dass unsachliche Angriffe gegen diese Pläne geben wird.

Illegales Bewirtschaften

Der NABU sagt, dass viele Landwirte ihre Ackerfläche illegal bis an die Straßen erweitern und so auch Eigentum von Gemeinde, Kreis oder Land okkupieren. Die Gemeinden hätten oft kein Interesse, sich darum zu kümmern, zudem sei ein Klären der Rechtsansprüche mit einem aufwändigen Vermessen der Wegeränder verbunden. Durch das Ausweiten der Äcker vernichten die Landwirte gerade die für Insekten, Vögel, Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger wichtigen Wegeränder, deren Mikrohabitat gerade den Wildblumen Lebensraum gibt, die die moderne Landwirtschaft von den Feldern vertreibt.

Blühende Feldränder sind ein wichtiger Lebensraum für viele Insektenarten. (Bild: Countrypixel/fotolia.com)

Rechtliche Grundlagen

Es gibt längst gesetzliche Grundlagen, um diesem Raubbau an den Refugien für Wildblumen und Insekten entgegen zu wirken. So sollen laut Straßen- und Wegegesetz Schleswig-Holsteins § 18 a „Straßen- und Wegeränder sowie Lärmschutzwälle so erhalten und gestaltet werden, dass sie sich naturnah entwickeln können. Ihre Unterhaltung soll auf die Bedeutung als Teil der Biotopverbundsysteme ausgerichtet werden. Die Straßenanliegerinnen und -anlieger haben alle hierfür erforderlichen Maßnahmen zu dulden, soweit hiervon keine enteignende Wirkung ausgeht.“

Gülle

Die illegale Aneignung durch Landwirte ist aber nur ein Grund für die Zerstörung der Wegränder mit ihren Margeriten, Flocken- und Kornblumen, Wegwarte oder Johanniskraut. Ein anderer Grund ist das extreme Verteilen von Gülle auf den Äckern. Dadurch gelangt Ammoniak in die Luft. Das fördert zwar Brombeeren und Brennnesseln, diese dominanten Pflanzen sorgen aber dafür, dass sich die „schwächeren“ Wildstauden nicht mehr ausbreiten können.

Mahd

Ein weiterer Grund für die Zerstörung von Mikrohabitaten ist das Mähen, welches Landwirte und Kommunen vielerorts zu häufig durchführen. Im Unterschied zu privaten Gärtnern gelten für Kommunen und „professionelle“ Naturnutzer wie Bauern oder Angler die Restriktionen des Naturschutzrechts nicht.

Der bayrische Biologe Josef Reichholf kritisiert, dass Natur liebende Bürger keine Vogelfeder mit nach Hause nehmen oder Froschlaich in den Gartenteich bringen dürfen, während zur gleichen Zeit Angstellte der Kommunen in großem Ausmaß Wiesen mähen, Hecken roden und Feuchtgebiete austrocknen, die den Tieren Lebensraum bieten.

Ackerrandstreifen

In einer effektiven Agrartechnik, die die Zahl der Wildpflanzen auf den Äckern auf 1 % der Feldfrüchte reduziert, kommt Ackerrandstreifen eine besondere Bedeutung zu. Solche eingesäten Blühstreifen haben den Zweck, den Boden zu entlasten.

Hohe Bodenpreise

Doch die hohen Bodenpreise führen dazu, dass Landwirte auch ärmere Boden vollständig verwerten. Sie eignen sich für den Maisanbau, der seit Jahren einen Boom erlebt. EU, Bund und Länder fördern zwar Randstreifenprogramme durch Subventionen der Bauern, doch der Maisanbau verspricht höherer Profite. Landwirte sind rechtlich nicht verpflichtet, Randstreifen anzulegen.

Pflanzen der Randstreifen, die Insekten Nahrung bieten, sind je nach Bodenstruktur zum Beispiel: Rainfarn, Wegerich, Wegrauke, Wegwarte, Klatschmohn, Schafgarbe, Natternkopf, Brennessel, Beifuß oder Kratzdisteln.

Ackerrandstreifen mit Pflanzen wie z.B. dem Klatschmohn sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Co. (Bild: Christine Kuchem/fotolia.com)

Futterpflanzen für Schmetterlinge

Futterpflanzen für Schmetterlinge sind zum Beispiel Wundklee, Kronwicke, wilde Möhre, Borretsch, Feldmannstreu, Zypressenwolfsmilch, Wiesenwitwenblume und Moschusmalve. Auch Neozoen wie Sommerflieder, Riesenbärenklau oder Kanadische Goldrute bieten Schmetterlingen reichen Nektar, sind aber als Futter wie die Raupen ungeeignet.

Die Kornellkirsche

Die Früchte der Kornellkirsche dienten unseren Vorfahren eingelegt als Olivenersatz. Sie eignet sich ausgezeichnet, um Hänge und Lücken zu bepflanzen. Das Gehölz hat einen großen Wert als Hummel-, Schmetterlings- und Bienenweide, weil es früh blüht.

Was tun gegen das Insektensterben?

Gerade gegen das Insektensterben kann jeder und jede etwas tun. Der NABU schreibt „Landwirte etwa können Wildblumen zwischen ihre Felder pflanzen und vermehrt zu natürlichen Pestiziden greifen, während Imker ihren Kolonien eine bessere Gesundheitsprophylaxe angedeihen lassen können. (Interessanterweise schützt Nikotin Bienen vor Parasiten und Infektionen.) Balkon- und Gartenbesitzer können durch Verzicht auf Pestizide zum Erhalt von Insekten beitragen. Ebenso durch Nisthilfen wie Insektenhotels, allerdings ist diese Variante nur sinnvoll, wenn der eigene Garten in puncto Biodiversität beispielhaft ist.“

Insektenfreundliche Pflanzen

Auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten können Sie auf insektenfreundliche Pflanzen achten. Der Biologe Jürgen Tautz aus Würzburg bringt das auf den Punkt: „Schmeißt die Geranien vom Balkon! Was schön aussieht, ist nicht immer gut für Insekten. Geranien liefern weder Pollen noch Nektar.“

Gefüllte Pflanzen zeigen zwar besonders üppige Blüten, enthalten aber keine Pollen, weil die Nektarien verstümmelt sind. Zu solchen Züchtungen zählen bestimmte Rosen, Astern, Chrysanthemen, Dahlien, Nelken, Pfingstrosen oder Kamelien.

Vielfalt im Garten

Insekten lieben wilde Blumenkästen, in denen zum Beispiel Beifuß wächst, der immerhin 150 Insektenarten Nahrung bietet. Auch ungespritzte Apfelbäume sind Paradiese für die kleinen Tierchen, während Intensivplantagen mit gespritzten Äpfeln keinen Lebensraum für sie bieten.

Sie helfen viel, wenn Sie auf künstlichen Dünger im Garten und auf dem Balkon verzichten. Sie können stattdessen pflanzenbasierte Unkrautvernichter und Dünger einsetzen.

Insektenhotels

Insekten leiden zunehmend an einem Verlust von Nistmöglichkeiten. Insektenhotels bieten ihnen eine Alternative. Die bestehen aus Holz, Baumrinde, Schilf, Zapfen und Steinen und bieten Hummeln, Wildbienen, Marienkäfern, Florfliegen oder Schmetterlingen Unterschlupf.

Ein Insektenhotel bietet Unterschlupf und einen geschützten Nistplatz. (Bild: pit24/fotolia.com)

Wie schaffen Sie Vielfalt?

Pflanzen Sie einheimische Stauden und blühende Büsche, säen Sie Wildblumen aus. Für Wildblumen reicht auch ein Kasten auf dem Balkon.

Zwar können Insekten auch viele ursprünglich fremde Pflanzen als Futterquelle nutzen, doch die Evolution hat sie und regionale Pflanzen sehr eng aufeinander eingependelt. So gibt es Blumen, die nur von einer einzigen Schmetterlingsart bestäubt werden können. Besonders Raupen sind oft auf eine einzige Pflanze spezialisiert. Der amerikanische Scharlachdorn ernährt in Deutschland zum Beispiel nur zwei Vogelarten, der einheimische Weißdorn hingegen 32.

Falllaub und Totholz

Lassen Sie Falllaub unbedingt an bestimmten Stellen im Garten liegen. Es ist eine Lebensader für Insekten und Insektenlarven. Totholz bietet Lebensraum für diverse Käfer, Schlupfwespen, Hummeln, Bienen und Ameisen. Die dort lebenden Tiere richten in der Regel keine Schäden an den Bäumen und Sträuchern an, da sie sich auf totes Holz spezialisiert haben.

Hecke mit Untergrund

Einen idealen Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger, manche Amphibien und Vögel schaffen sie, wenn sie an einer Stelle im Garten Totholz liegen lassen, bis Brombeeren es überwuchern, Obst- und Heckenschnitt abladen und Schlehen wie Wildrosen herum pflanzen. Blindschleichen und Rotkehlchen, Erdhummeln und Wildbienen werden es ihnen danken.

Nisthilfen für Wildbienen

Sie können Wildbienen mit einfachen Mitteln helfen. Zum Beispiel bohren sie Löcher in Scheiben aus Eiche, Buche oder anderen Laubbäumen, die circa 10 cm in das Holz hinein führen, ohne auf der anderen Seite wieder hinaus zu führen. Diese Röhren sollten bis zu 8 mm dick sein. Diese Scheiben hängen Sie an einem sonnigen und trockenen Platz auf, zum Beispiel an einer nach Süden ausgerichteten Häuserwand.

Stängel, Steine und Halme

Sie können auch Schilfhalme, Holunderzweige oder die Stängel von Stauden wie Stockrosen zusammen binden oder aber in eine Dose mit Öffnung füllen und sie an einen regengeschützten Platz hängen.

Alternativ können Sie Lochziegel- oder Steine verwenden, die Löcher mit Lehm füllen und kleine Gänge mit einem Zweig hinein bohren.

Blumentöpfe

Für Hummeln füllen Sie große Blumentöpfe zur Hälfte mit trockenem Moos, verschließen die Öffnung mit Maschendraht und graben die Töpfe so ein, dass das Wasserloch ein Fingerbreit aus der Erde ragt.

Alte Pfähle

Haben Sie einen alten Pfahl herumliegen? Hervorragend. Das ist die XXL Version der Holzscheibe. Zu den Gängen, die Käfer hinein gefressen haben, bohren Sie zusätzliche Röhren für Bienen und Hummeln.

Ein kleiner Totholzhaufen im Garten ermöglicht optimale Lebensbedingungen für Insekten (Bild: emer/fotolia.com)

Insektenhotel muss nicht sein

Ein gekauftes oder selbst gebautes Insektenhotel im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist zwar gut und schön, denken Sie aber daran, woraus dieses besteht und verbannen Sie diese „Rohstoffe“ nicht aus ihrem Umfeld.

Wer einen Totholzhaufen im Garten belässt, dazu eine Laubschicht wie eine Trockenmauer anlegt, einen Steinhaufen, ein Reisigbeet, einen „wilden“ Komposthaufen zur Verfügung stellt, dazu ein Hochbeet mit Hecken- und Obstschnitt als Untergrund, alte Äste am Baum lässt, und die Staudenstängel bis zum nächsten Frühjahr nicht abschneidet, der bietet auf vielen Quadratmetern das, was ein Insektenhotel als Mikromodell nachahmt.

Verfallene Gartenhütten

Das „Ideal“ für einen Insektenunterschlüpfe wäre eine verfallene Gartenhütte mit Löchern im Dach, verstopften Regenrinnen, „Messiehaufen“ aus altem Werkzeug und den Ansammlungen der natürlichen Elemente, mit umgekippten Regentonnen und kaputten Schubkarren, Holzliegestühlen, die vermodern, etc. Da Sie sich in ihrem Garten aber auch selbst wohl fühlen wollen, lassen Sie es so weit vermutlich nicht kommen.

Doch Sie können bei ihrer Gartenhütte auf Freiräume für Insekten an der Hütte und um die Hütte herum achten. Falls Sie Unordnung nicht mögen, lässt sich ein „Insektengarten“ auch ordentlich halten.

Körbe, Kisten und Feuerholz

Dafür können Sie zum Beispiel Staudenschnitt in Weidenkörben oder Holzkisten lagern, Feuerholz an einem trockenen Platz, aber mit freiem Zugang nach draußen stapeln, am Gartenteich Schieferplatten so dekorieren, dass Öffnungen frei bleiben, durch die Insekten passen.

Wenn Sie nicht wollen, dass Wildblumen „wild“ wuchern, können Sie diese auch in Blumenampeln, Blumenkästen oder speziellen Hochbeeten ansiedeln.

In Ruhe lassen

Es fällt vielen traditionellen Gärtnern schwer, doch wichtiger als alle Insektenhotels ist es, Ecken im Garten schlicht in Ruhe zu lassen. Da es sich um einheimische Pflanzen handelt, breiten sich viele Nahrungspflanzen der Insekten von allein aus, und von allein entstehen auch Unterschlüpfe, wenn am Gartenteich die Himbeerblätter verwelken und das Laub im Herbst darüber fällt. (Dr. Utz Anhalt)