20 Tote wegen Dengue-Fieber in Nicaragua

Astrid Goldmayer

Dengue-Fieber breitet sich in Nicaragua weiter aus

22.11.2013

In Nicaragua breitet sich derzeit das Dengue-Fieber weiter aus. Mittlerweile sind fast 8.000 Menschen mit dem Virus infiziert, das durch Stechmücken übertragen wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur „dpa“. Es habe bereits 20 Todesopfer gegeben, zitiert die Agentur Regierungssprecherin Rosario Murillo.

1.000 Patienten wegen Dengue-Fieber in Nicaragua im Krankenhaus
Dengue-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die in tropischen und subtropischen Regionen durch die Stechmücke „Aedes aegypti" übertragen wird. Die Larven der Mücken entwickeln sich in kleinen Wasserlachen wie in Blumentöpfen oder Pfützen. Verursacht wird die Erkrankung durch das Dengue-Virus. Dengue-Fieber ist weltweit die sich am schnellsten verbreitende und durch Mücken übertragene virale Infektionskrankheit. Zu den Symptomen der Erkrankung gehören vor allem grippeähnliche Symptome wie Fieber sowie Glieder- und Gelenkschmerzen. Im weiteren Verlauf können inneren Blutungen und das sogenannten Dengue-Schock-Syndrom (DSS) auftreten, das für den Patienten tödlich endet. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht.

Derzeit wütet das Dengue-Fieber in Nicaragua, wo es nach Angaben der Regierung bereits 20 Todesopfer forderte. Der Zustand von weiteren 18 Patienten soll sehr ernst sein, wie die Nachrichtenagentur berichtet. Insgesamt würden zurzeit rund 1.000 Menschen wegen Dengue-Fieber im Krankenhaus behandelt. (ag)

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Bild: Cornelia Menichelli / pixelio.de