Ärzte: verbesserte Kontrolle von Asthma

Sebastian

Asthmatagebuch zur Kontrolle führen

15.04.2014

In Deutschland leiden rund fünf Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder an Asthma bronchiale. Manch schwerer Asthmaanfall, bei dem es zu Luftnot und schneller Atmung bis hin zur Bewusstlosigkeit kommt, wird von Patienten selbst verschuldet. Ärzte raten zu einer besseren Kontrolle der Erkrankung, etwa mithilfe eines Asthmatagebuches.

Patienten haben ihre Krankheit oft nicht gut unter Kontrolle
Rund fünf Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder in Deutschland leiden an Asthma bronchiale. Bei einem schweren Asthmaanfall kommt es zu Luftnot und schneller Atmung bis hin zur Bewusstlosigkeit. Doch oft haben Patienten mit schwerem Asthma ihre Krankheit nicht gut unter Kontrolle. Wie die Deutsche Lungenstiftung (DLS) in Hannover erläutert, bedeutet das, dass die Betroffenen mindestens einmal pro Woche einen Asthmaanfall haben. Zudem verschlechtert sich ihre Erkrankung zunehmend. Gründe dafür sind, dass die Patienten ihre Dauermedikamente meist nur unregelmäßig und falsch einnehmen, was zur Folge haben kann, dass die Bronchien irreparabel geschädigt werden und die Medikamente nicht mehr richtig wirken können.

Betroffenen sollten ein Asthmatagebuch führen
Die DLS empfiehlt daher Menschen mit Asthma, neben der richtigen Einnahme ihrer Medikamente auch ihre Krankheit selbst gut zu überwachen. Die Patienten sollten dazu ein Asthmatagebuch führen, in dem sie Symptome und die mit dem sogenannten Peak-Flow-Meter gemessenen Werte eintragen. Mit diesem Gerät kann man bei Asthma das Ausatmungsvolumen ermitteln. Der behandelnde Arzt kann dann anhand der regelmäßigen Messungen nachvollziehen, ob sich die Erkrankung verschlechtert hat.

Alternative Therapiemöglichkeiten bei Asthma
Neben den konventionellen Medikamenten, die gegen Asthma angewendet werden, nutzen zahlreiche Betroffene auch weitere Angebote, um ihre chronisch-asthmatischen Beschwerden anzugehen. So werden Methoden aus Naturheilkunde, Psychotherapie und Entspannungsverfahren, wie etwa autogenes Training, alternativ oder zusätzlich angewendet, um die Zahl der Asthmaanfälle zu verringern und das Ausmaß der Symptome zu besänftigen. Wirkungsvoll können auch regelmäßige Übungen aus dem Yoga, Tai Chi oder Qi-Gong, idealerweise unter Einbeziehung der Atmung, sein. Zudem kann eine gezielte Atemtherapie die Atemnot vermindern. Außerdem haben bei der Therapie von Asthma auch Akupunktur, Homöopathie, Isopathie, Eigenbluttherapie, physikalische Verfahren (Dampf- und Luftbäder, Oberkörpermassagen), Bioresonanz und viele andere Naturheilverfahren gute Ergebnisse erbracht, auch wenn sie wissenschaftlich wenig erforscht sind. (sb)

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