Akne heilen mit Hilfe der Homöopathie

Heilpraxisnet

Akne heilen: Die homöopathische Behandlung in der Pubertät

11.03.2011

Viele kennen es: Unangenehme Mitesser, Pusteln oder Pickel, die nicht nur schmerzen, sondern auch ein ästhetisches Problem sind. Treten solche Hautbeschwerden vermehrt auf, spricht man von Akne – die häufigste Hauterkrankung überhaupt. Laut einer Infratest-Umfrage leiden über 90 Prozent aller Jugendlichen in der Pubertät darunter; 15 Prozent so schwer, dass eine ärztliche Behandlung nötig ist. Doch auch Erwachsene sind betroffen, nicht selten tritt Akne bis zum 40. Lebensjahr auf. Dr. Ulf Riker ist Arzt für Innere Medizin, Homöopathie und Naturheilverfahren aus München, er erklärt in der Frühjahrsausgabe der Zeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), „dass man Akne im Prinzip allein mit Homöopathie behandeln und auch zum Abheilen bringen kann.“ Eine Schwierigkeit könne aber darin bestehen, „dass die Patienten sich zwar sehr unwohl in ihrer Haut fühlen, die Symptome aber schwer beschreiben können. Das ist eine Herausforderung für jede homöopathische Arzneifindung“, sagt Riker im DZVhÄ-Interview.

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Mit dieser Ausgabe startet die Serie Die wichtigsten homöopathischen Arzneien. Den Anfang macht Calendula officinalis – die Ringelblume. In der Homöopathie werden rund 4.000 unterschiedliche Ausgangssubstanzen zur Herstellung homöopathischer Arzneien genutzt. Sie sind in der Regel pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs und entfalten unterschiedliche Heilwirkungen. Als homöopathische Arzneien werden die Wirkstoffe nach dem Ähnlichkeitsprinzip eingesetzt: Dem Erkrankten hilft nur jene Arznei, die bei einem gesunden Menschen die Symptome auslösen kann, an denen der Kranke leidet. Eine einzige Arznei kann dabei durchaus bei unterschiedlichen Krankheiten wirksam sein. In über zwei Jahrhunderten der Anwendung haben sich einige Arzneimittel als besonders nützlich herauskristallisiert. Hierzu gehört Calendula. Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift liegt kostenlos in den Mitgliedspraxen des DZVhÄ und als Apothekenausgabe in vielen Apotheken aus. (pm)

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Bild: filorosso.eu – Manfred Gerber / pixelio.de