Alzheimer- Forschung: Milliarden verschwendet?

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Alzheimer-Forschung: Milliarden verschwendet?

(21.06.2010) Nach einem Bericht des Magazins „Technology Review“ bestehen wissenschaftliche Zweifel an den gängigen Theorien der Alzheimer- Forschung, für die jährlich zur Zeit etwa 50 Milliarden ausgegeben werden. Neue Therapie- und Präventionsmöglichkeiten könnten aus dem Bereich der Naturheilkunde kommen.

Das Magazin „Technology Review“, das im hannoverschen Heise- Verlag erscheint, veröffentlichte in seiner Mai- Ausgabe einen Artikel über die Theorie des us- amerikanischen Hirnforschers George Bartzokis. Bartzokis arbeitet als Psychiater am Hirnforschungsinstitut der Universität von Kalifornien (UCLA). Seit 2003 lässt Bartzokis Kernspin- Bilder des Gehirns von Patienten anfertigen und auswerten. Einige davon hatte er schon in Fachmagazinen publiziert, um dann 2009 mit einer eigenen Theorie an die Öffentlichkeit zu treten.

Nach Bartzokis sind nicht die Ablagerungen aus Eiweissen im Gehirn der Betroffenen das Problem, sondern eine mangelhafte Funktion von den Ummantelungen der Nerven, den sogenannten Myelinscheiden. Die Myelinschicht soll vom menschlichen Organismus im Alter immer schlechter intakt gehalten und funktionsuntüchtig werden können. Um die Myelinscheiden intakt zu halten, benötige der Organismus Cholesterin, welches in der Öffentlichkeit und vielfach aus medizinischer Sicht zumeist mit einem negativem Image behaftet ist.

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Untermauert werden Bartzokis Thesen von der Symptomatik beim Morbus Alzheimer. Denn die Betroffenen würden nicht einzelne Begriffe vergessen, was eher für die Ablagerungsthese durch einem Funktionsverlust von einzelnen Bereichen sprechen würde, sondern zuallererst läge ein Mangel am Herstellen von Zusammenhängen bei Alzheimer- Betroffenen vor. Dies würde eher dafür sprechen, dass die Leitungsbahnen, die einzelne Bereiche untereinander verknüpfen, betroffen sind.

Bisherige Forschungs- und Therapieansätze setzen an Ablagerungen im Gehirn der Betroffenen an. Deswegen könnte Bartzokis Ansatz eine völlig neue Dimension in der Ausrichtung der Forschung und zukünftigen Behandlungsansätzen bei der Alzheimer- Erkrankung eröffnen.Und die könnten ganz simpel aussehen und entstammen dem Bereich der Naturheilkunde, indem als quasi Myelinscheiden- Wellness- Programm beispielsweise Fischöl gegessen und Sport getrieben wird. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)