Anorganisches Arsen in Reis

Sebastian
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Arsengehalte in Reisprodukten zu minimieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Reis und Reisprodukte größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten. Die Behörde rät deshalb, Produkte wie Reiswaffeln nur in Maßen zu konsumieren und mit Produkten aus anderen Getreidearten abzuwechseln.

Aufgefallen ist bei Untersuchungen zudem, dass einige Reisprodukte wie zum Beispiel Reiswaffeln höhere Gehalte an anorganischem Arsen aufweisen als Reiskörner. Da anorganische Arsenverbindungen als krebsauslösend für den Menschen klassifiziert sind, sollten Lebensmittel davon nur so wenig wie vernünftigerweise erreichbar enthalten.

Eltern wird empfohlen, ihre Säuglinge und Kleinkinder nicht ausschließlich mit reisbasierten Getränken wie Reismilch oder Beikost wie Reisbrei zu ernähren. Verbraucherinnen und Verbraucher, die an Zöliakie erkrankt sind oder auf Gluten mit gesundheitlichen Beschwerden reagieren, sollten bei der Wahl von glutenfreien Getreiden eine einseitige Ausrichtung auf Reis und Reisprodukte vermeiden. Neben Reis können in diesen Fällen andere glutenfreie Getreidearten wie zum Beispiel Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth oder Quinoa in den Speiseplan aufgenommen werden. Reis sollte dennoch weiterhin Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. (pm)

Bild: Peter Freitag  / pixelio.de