Antriebslosigkeit im Job: Besser zum Arzt gehen

Heilpraxisnet
Bei längerer Antriebslosigkeit im Job besser zum Arzt

09.03.2015

Wenn Arbeitnehmern länger an Antriebslosigkeit leiden, sollten sie besser einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mitunter klären, ob möglicherweise körperliche Ursachen dahinter stecken. Oft hilft es bereits, wenn man „einen Gang herunterschaltet“.

Wenn morgens das Aufstehen schwer fällt
Antriebslosigkeit ist hin und wieder normal. Das sagt die Vizepräsidentin des Verbands der Betriebs- und Werksärzte, Anette Wahl-Wachendorff, laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Egal, ob morgens das Aufstehen schwer fällt oder es montags ein Graus ist, sich zur Arbeit aufzurappeln: Arbeitnehmer, die an sich selbst ein unmotiviertes Verhalten bemerken, sollten erst einmal versuchen, einen Gang herunterzuschalten. Dies kann beispielsweise heißen, dass Berufstätige einmal richtig ausschlafen oder sich an einem Abend Zeit für sich nehmen. Laut Experten können mitunter auch Entspannungsübungen wie Yoga helfen, um vom Stress der Arbeit abzuschalten.

Bei längerer Antriebslosigkeit zum Arzt
Wenn aber auch nach zwei Wochen – trotz geändertem Verhalten – noch keine Verbesserung zu bemerken ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Mediziner könne zunächst einmal abklären, ob eventuell körperliche Ursachen hinter der Antriebslosigkeit stecken. Mögliche Auslöser könnten zum Beispiel ein Eisenmangel oder auch eine bösartige Erkrankung wie etwa ein Tumor sein. Auch Übergewicht beziehungsweise Adipositas sowie starke Erschöpfung und Abgeschlagenheit sind denkbare Ursachen. Wenn aber keine körperliche Auslöser zu erkennen sind, ist möglicherweise eine depressive Verstimmung die Ursache. In dem Fall gibt der Arzt dann Tipps, wie damit umzugehen ist und überweist den Patienten gegebenenfalls an einen Therapeuten. (ad)

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: Andreas Hermsdorf / pixelio.de