Aufgetaute Lebensmittel wieder einfrieren

Heilpraxisnet

Einige Lebensmittel dürfen nach dem Auftauen wieder eingefroren werden

13.02.2015

Viele Lebensmittel bleiben im Tiefkühlfach lange haltbar. Aber was passiert mit aufgetauten Produkten, die nicht aufgebraucht wurden? Wie die Initiative „Zu gut für die Tonne!" berichtet, können die Reste von aufgetautem Gemüse problemlos wieder eingefroren werden. Verbraucher sollten jedoch dabei beachten, dass sich im aufgetauten Zustand rasch Keime vermehren können. Deshalb sollte die Zeitspanne zwischen dem Auftauen und Wiedereinfrieren möglichst kurz sein.

Lebensmittel sollten nur kurze Zeit aufgetaut sein bevor sie wieder eingefroren werden
„Gerade Lebensmittel, die vor dem Verzehr erhitzt werden, dürfen in der Regel problemlos wieder eingefroren werden. Aus gesundheitlicher Sicht sollten aufgetaute Lebensmittel aber immer so schnell wie möglich wieder im Frost landen. Denn je kürzer die ‚Warmphase‘ desto weniger Keime bilden sich und Nährstoffe und Vitamine bleiben besser erhalten“, informieren die Experten auf ihrer Internetseite.

Wer im Supermarkt Tiefkühlprodukte einkauft, sollte dabei beachten, dass die Tiefkühlkette möglichst nicht unterbrochen wird. Die Initiative rät deshalb dazu, Tiefgefrorenes zuletzt in den Einkaufswagen zu legen. Für den Transport nach Hause bieten sich Isoliertaschen ein. Zudem sollten die tiefgekühlten Lebensmittel dicht aneinandergelegt werden, so dass sie einen Tiefkühlblock bilden, der länger kalt bleibt.

„Die meisten Tiefkühlprodukte müssen nicht schon vollständig aufgetaut werden, bevor sie im Topf landen. Das freut nicht nur spontane Köche, sondern ist sogar gesund. Denn gerade beim langsamen Auftauen können sich Keime bilden. Insbesondere bei Fleisch ist Vorsicht geboten“, berichten die Experten. Verbraucher sollten Fleisch immer im Kühlschrank auftauen lassen und das entstehende Tauwasser wegschütten. Denn insbesondere hier finden sich viele Keime. Auf den Lebensmittelverpackung sind zudem Hinweise zum Auftauen und Zubereiten zu finden.

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Bild: Alfred Heiler / pixelio.de