Augenkrankheiten: Bindehautentzündungen verbreiten sich sehr schnell in Kindergärten

Sebastian
Eine Bindehautentzündung ist hoch ansteckend. In Kitas und Kindergärten ist selten nur ein Kind betroffen, sie macht oft die Runde. Die Kinder leiden in Folgen an gerötete, geschwollene Augen, ein Fremdkörpergefühl und Juckreiz, manchmal sind sie lichtscheu oder klagen über leichtere Sehstörungen.

Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)
Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)

Heilpraktikerin Jeanette Viñals Stein: „Eine Bindehautentzündung kann infektiös oder nicht-infektiös verursacht sein. Ursächlich wird die infektiöse von der nicht-infektiösen Konjunktivitis unterschieden. Die infektiöse Konjunktivitis entsteht danach durch Bakterien, Viren oder Pilze“. Sind Bakterien ursächlich bildet sich Eiter und kleine Krusten: „Die Schleimhaut am Auge ist sehr dünn und empfindlich, deshalb kann sie sich schnell entzünden“, erklärt Kinder- und Jugendarzt Dr. Burkhard Lawrenz aus Arnsberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. In einem solchen Fall sollten Eltern mit ihrem Kind unbedingt zum Arzt gehen. Antibiotische Augentropfen helfen schnell und wirksam.

Solange die Kinder unter Bindehautentzündungsbeschwerden leiden, sollten sie zuhause bleiben, damit sie keine anderen Kinder anstecken. Gegen das Jucken der Augen helfen Augentropfen mit dem in der Naturheilkunde bekannten pflanzlichen Wirkstoffs Augentrost.  Weiteres finden Sie auch unter Hausmittel bei Bindehautentzündung. (sb)