Bakterielle Belastung: Fischprodukte zurückgerufen

Heilpraxisnet

Rückrufaktion für zwei Fischprodukte

23.07.2014

Gleich zwei verschiedene Fischprodukte des Unternehmens „All-Fish“ werden derzeit zurückgerufen. Bei dem einen Produkt könne eine bakterielle Belastung nicht ausgeschlossen werden und beim anderen könne es zur Geruchsbildung kommen. Ob ein gesundheitliches Risiko besteht, wurde nicht mitgeteilt.

Mögliche bakterielle Belastung und Geruchsbildung
Wie die All-Fish Handelsgesellschaft aus Kronshagen bei Kiel am Dienstag mitteilte, ruft das Unternehmen zwei ihrer Fischprodukte zurück. Zum einen könne bei dem tiefgefrorenen Buttermakrelenfilet ohne Haut aus Ecuador eine bakterielle Belastung und zum anderen bei den tiefgefrorenen Garnelen der Marke „Seawork“ eine „Geruchsbildung“ nicht ausgeschlossen werden. In einer Pressemitteilung schreibt die Firma: „Im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes und in Abstimmung mit den zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden ruft All-Fish die untersuchte Ware aus dem Verkauf zurück und hat die Handelspartner entsprechend informiert.“

Tiefgefrorene Makrelenfilets und Garnelen betroffen
Betroffen von der Rückrufaktion sind Garnelenbeutel mit einem Füllgewicht von 1000 Gramm und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8. Dezember 2015 mit der Chargennummer L JJSF/PINV/23-D72013-14. Bei den Buttermakrelenfilets sind Produkte mit der Chargennummer L PI-20-09-2012 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis Ende September 2014 betroffen. Laut Lebensmittelwarnung.de wurden die Garnelen in Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und im Saarland in den Verkehr gebracht. Und die Makrelenfilets in Bayern, Niedersachsen, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Nicht mitgeteilt wurde in den Pressemitteilungen, ob auch ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr der zurückgerufenen Produkte besteht. Aber: "All-Fish arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen.
Aufgrund eines behördlichen Hinweises kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Filet bakteriell belastet ist." (ad)

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Bild: Kurt F. Domnik / pixelio.de