Bauchschmerzen bei Stress: Was kann man tun?

Heilpraxisnet

Was gegen Bauchschmerzen bei Stress hilft

06.12.2014

Viele Menschen kennen das Problem, dass einem Dauer-Stress schnell auf den Magen schlagen kann. Da die Stresshormone Adrenalin und Cortisol auch unser Verdauungsorgan beeinflussen, kommt es oft zu Bauchschmerzen. Dem kann man vorbeugen.

Stress kann auf den Magen schlagen
Stress kann bei den meisten Menschen schnell auf den Magen schlagen. Vor absehbaren Stressphasen empfehlen sich daher leichte Mahlzeiten, wie etwa gedünstetes Gemüse, um dem Problem entgegenzuwirken. Dazurät die Apothekerkammer Niedersachsen laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Man kaut die Nahrung idealerweise gut durch, um dem Magen-Darm-Trakt die Arbeit zu erleichtern. Des Weiteren ist es ratsam, in ruhiger Atmosphäre zu essen und den Konsum von Kaffee, Zigaretten und Alkohol zu minimieren. Dadurch kann man zudem die Wahrscheinlichkeit für Sodbrennen mindern.

Sport und Entspannungsübungen können helfen
Ebenfalls helfen können Sport und Entspannungsübungen zum Stresssabbau. Zudem stehen laut Experten verschiedene Hausmittel bei Magenschmerzen zur Verfügung, die sich bei vielen Menschen bewährt haben. Kamillentee gehört dabei wohl zu den bekanntesten Mitteln. Auch Melissen- und Pfefferminztee können helfen. Leichte Schmerzen sprechen oft gut auf Wärme an und so kann auch eine Wärmflasche auf dem Bauch wertvolle Hilfe leisten. Manche Menschen schwören außerdem auf Heilerde, um Bauchschmerzen zu begegnen.

Nahrung kann nicht weiter verdaut werden
Der Agenturmeldung zufolge liegt es an der Anspannung, die die Hormonproduktion ändert, dass Stress mitunter zu Magenschmerzen führt. Der Körper schüttet demnach Adrenalin und Cortisol aus und wird in Alarmbereitschaft versetzt. Die Muskulatur wird dabei stärker durchblutet, Blut aus dem Magen-Darm-Trakt dafür aber abgezogen. Wie die Apothekerkammer Niedersachsen erläutert, kann dann die Nahrung nicht weiter verdaut werden. Oft sind Übelkeit und Schmerzen die Folge. Des Weiteren führt langanhaltender Stress mitunter zu einer dauerhaft schlechten Durchblutung. Eine Belastung für den Magen sind zudem Nikotin und Alkohol, weil diese die Produktion von Magensäure erhöhen. (ad)

Bild: Sigrid Rossmann / pixelio.de