Behandlung einer Bindehautentzündung

Heilpraxisnet

Behandlung einer Bindehautentzündung: Therapie der Konjunktivitis.

(19.04.2010) Da eine unzureichend behandelte Konjunktivitis (Bindehautentzündung) das Sehvermögen gefährden kann, sollte zunächst ein Arztbesuch erfolgen. Der Augenarzt untersucht die betroffenen Regionen und ermittelt mit einem Abstrich die Ursache. Behandelt wird konventionell bei bakterieller Entzündung mit Antibiotika, gefäßerweiternden oder antiallergischen Augentropfen. Zusätzlich werden Wundsalben und Schmerzmittel verordnet. Beim trockenen Auge soll regelmäßig befeuchtende Flüssigkeit eingeträufelt werden.

Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)
Jucken und rote Augen sind die Leitsymptome bei einer Bindehautentzündung. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann/fotolia)

Behandlung einer Augenentzündung aus Naturheilkunde Sicht.
Naturheilkundlich orientierte Behandler im westlichen Kulturkreis verordnen innerlich und lokal anzuwendende Zubereitungen z.B. aus Heilpflanzen, die ursächlich wirken (antibakteriell, antimykotisch, antiviral) aber auch die Beschwerden lindern (antientzündlich, kühlend). Darüber hinaus richtet die Naturheilkunde den Blick auf die Aktivierung der allgemeinen Selbstheilungskräfte, insbesondere durch Impulse zur Regulation des Immungeschehens.

Mehr zum Thema:

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sieht Augenerkrankungen in engem Zusammenhang mit der Leberfunktion, was in der Behandlung besonders berücksichtigt wird. Im Auyurveda schließlich werden Augenentzündungen -vereinfacht ausgedrückt- mit einem Zuviel an „Hitze“ verbunden, die es zu kühlen gilt und die durch spezielle Behandlungsmaßnahmen wieder mit anderen energetischen Qualitäten im Körper in die individuelle Balance gebracht werden soll.
(Dipl.Päd. J. Viñals Stein, Heilpraktikerin)