Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson

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Therapie und Behandlungsmöglichkeiten bei der Parkinson-Krankheit.

Die medikamentöse Therapie bei Morbus-Parkinson besteht meist in der Gabe von L- Dopa, als Dopamin- Ersatz. Bekannt ist L- Dopa vielen Menschen aus dem Film „Zeit des Erwachens“ (Original: „Awakening“) mit Robert de Niro. Hier hatte der britische Neurologe und Verfasser populärwissenschaftlicher Bücher, Dr. Oliver Sacks, den Verlauf der ersten Experimente mit L- Dopa beschrieben.

Die Dosis von L- Dopa muss im Verlauf der Erkrankung stets angepasst werden. Es bestehen auch mittlerweile operative Methoden der tiefen Hirnstaimulation mit eingesetzten Elektroden. Medikamentöse naturheilkundliche Therapien können ausschliesslich begleitend und symptomlindernd erfolgen. Wobei zu beachten ist, dass bei Patienten mit L- Dopa- Einnahme nur in Absprache mit den behandelnden Medizinern behandelt werden sollte. Es gibt in der Naturheilkunde auch L- Dopa- reiche Pflanzen, wie die sogenannte Juckbohne (Mucuna pruriens), die in tropischen Regionen zuhause ist. L- Dopa kommt auch in der Substanz vor, mit der sich Miesmuscheln an ihrer Umgebung festkleben.

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Um die Beweglichkeit der Betroffenen zu erhalten und angemessen zu optimieren und Verspannungen entgegen zu arbeiten, sind in der Naturheilkunde Methoden wie Rolfing, Osteopathie oder manuelle Therapie angezeigt. Ansonsten finden physiotherapeutische und ergotherapeutischen Maßnahmen häufig Anwendung.

Der Geschichtlicher Hintergrund von Parkinson.
Jedes Jahr am 11. April ist Welt- Parkinson- Tag. Dies ist der Geburtstag des Entdeckers der Erkrankung durch den englischen Arzt, Apotheker und Paläontologen James Parkinson (1755- 1824). Parkinson hatte die Symptome 1817 in seiner Schrift „An Essay on the Shaking Palsy“ („Eine Abhandlung über die Schüttellähmung“) beschrieben. Durch das Muskelzittern der Parkinson- Betroffenen nannte er sie zuerst „Schüttellähmung“ (englisch: „Shaking Palsy“ oder Fachname:“Paralysis agitans“). Erst ca. 1884 wurde die Erkrankung durch den französischen Neurologen Jean-Martin Charcot (1825 – 1893) nach Parkinson benannt. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 10.04.2010)