Beim Thema Gesundheit sollten Vorgesetzte stets Vorbild sein

Fabian Peters
Vorgesetzte sollten beim Thema Gesundheit immer Vorbild sein
Trotz Rückenschmerzen und übermäßiger Belastung durch Stress in der Arbeit immer „alles zu geben“, ist wahrlich nicht vorbildlich. Schon gar nicht für Führungskräfte. Vorgesetzte sollten beim Thema Gesundheit vielmehr mit gutem Beispiel voran gehen. Dies wirkt sich positiv auf die Belegschaft aus.

Vorgesetzte sollten an Gesundheitskursen teilnehmen
Führungskräfte sollten beim Thema gesundheitsbewusstes Arbeiten stets mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn es zum Beispiel Angebote wie Rückenschulungen oder Seminare zum Stressabbau im Betrieb gibt, sollten sie am besten daran teilnehmen. Denn dadurch werde die Akzeptanz solcher Angebote in der Belegschaft deutlich erhöht. Darauf hat der Referatsleiter Personal bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Benjamin Heyers, in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa hingewiesen.

Vorgesetzte sollten ihrer Vorbildfunktion auch in Bezug auf die Gesundheit gerecht werden. (Bild: Di Studio/fotolia.com)
Vorgesetzte sollten ihrer Vorbildfunktion auch in Bezug auf die Gesundheit gerecht werden. (Bild: Di Studio/fotolia.com)

Wo liegen die Belastungen im Betrieb?
Zudem ist es wichtig, als Vorgesetzter die Mitarbeiter dazu anzuhalten, entsprechende Maßnahmen wahrzunehmen. Außerdem ist es gut, wenn sie sich in der Abteilung ab und zu umhören und ihre Mitarbeiter fragen. „Wo drückt der Schuh?“ Vorgesetzte können dadurch einen genauen Eindruck davon gewinnen, wo die Belastungen liegen und welche Angebote den Beschäftigten möglicherweise noch fehlen. Auf jeden Fall sollten Führungskräfte klarmachen, dass sie für die Sicherheit und die Gesundheit ihres Teams mitverantwortlich sind.

Nicht krank zur Arbeit gehen
Es gibt aber noch mehr Bereiche, in denen Führungskräfte beim Thema Gesundheit Vorbild sein sollten. So hatte die gesetzliche Unfallversicherung (VBG) vor wenigen Monaten darauf hingewiesen, dass Vorgesetzte, die dauernd über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinausgehen, damit nicht nur sich selbst schaden, sondern auch die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gefährden. Studien haben demnach ergeben, dass Mitarbeiter nicht selten das Verhalten ihres Vorgesetzten imitieren. Wenn letztere beispielsweise krank zur Arbeit gehen, hat das Signalwirkung für die Angestellten. Mitarbeiter können dadurch den Eindruck gewinnen, dass so ein Verhalten von ihnen ebenfalls erwartet wird. (ad)