Beipackzettel gehören in die Hausapotheke

Astrid Goldmayer

Beipackzettel gehören in die Hausapotheke und nicht ins Bad

24.02.2012

Wie die „Neue Apotheken Illustrierte“ berichtet, sollten Beipackzettel von Medikamenten stets in der Hausapotheke aufbewahrt werden. Im Zweifelsfall kann nämlich nachgeschaut werden, wann und wie ein Medikament eingenommen werden soll und welche Nebenwirkungen es hat.

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Beipackzettel informieren über das, was bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden sollte
Beipackzettel sollten grundsätzlich nicht nach der ersten Einnahme eines Arzneimittels weggeworfen werden. Denn diese informieren nicht nur über Art und Dauer der Anwendung eines Medikaments sondern auch über dessen Neben- und Wechselwirkungen. Das teilte die „Neue Apotheken Illustrierte“ mit. Die Zeitschrift rät darüber hinaus, Kinderarzneimittel getrennt von den Medikamenten für Erwachsene aufzubewahren, um folgenschwere Verwechselungen zu vermeiden.

Ein geeigneter Platz für die Hausapotheke sei das kühle Schlafzimmer und nicht das Bad, in dem regelmäßig feucht-warmes Raumklima herrsche. Verbandszeug und Pflaster könnten praktischerweise in der Küche gelagert werden, da dort die Verletzungsgefahr am Höchsten ist.

Beipackzettel sind häufig verwirrend
Laut der Auswertung einer im letzten Jahr durchgeführten Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) führen die Informationen auf dem Beipackzettel häufig zu Verunsicherung, statt als „hilfreich wahrgenommen zu werden“. Die ABDA befragte 3.300 Bundesbürger nach ihren Erfahrungen mit Beipackzetteln. Das unbefriedigende Ergebnis: ein Großteil der Befragten empfand die Erklärungen als zu kompliziert und ausführlich. Darüber hinaus führten die beschriebenen Nebenwirkungen häufig zu Angst und zur Verunsicherung der Patienten. (ag)