BfS erklärt Intensität der UV-Strahlung

Fabian Peters

Internetseite zur UV-Strahlungsprognose

01.05.2014

Die Intensität der UV-Strahlung unterscheidet sich von Tag zu Tag mitunter erheblich. Entsprechend schwankt auch das Hautkrebsrisiko. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bietet daher auf seiner Internetseite von April bis September eine UV-Prognose an, die deutlich macht, ob beim Aufenthalt im Freien ein Sonnenschutz erforderlich ist oder nicht.

„Der Trend je brauner desto schöner führt zu jährlich etwa 230.000 Hautkrebsneuerkrankungen allein in Deutschland – Tendenz steigend“, berichtet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seiner aktuellen Pressemitteilung. Angemessener Sonnenschutz sei hier ein entscheidender Faktor zur Reduzierung des Hautkrebsrisikos. Ab wann entsprechende Schutzmaßnahmen vorzusehen sind, kann anhand der Internetseite des BfS zum UV-Index für die kommenden drei Tage nachvollzogen werden. Sollte der Index einen Wert von drei überschreiten, empfiehlt das BfS Vorkehrungen zu treffen.

„Der beste Sonnenschutz ist natürlich die Kleidung“, erläuterte Anja Lutz, Sprecherin beim BfS. Das Bundesamt empfiehlt „weite, bequeme Kleidung“, am besten „zusammen mit einem Hut für Kopf und Gesicht.“ Auch eine Sonnenbrille sei angeraten, wobei nur Gläser mit dem Hinweis „100 Prozent UV-Schutz“ oder „UV 400“ ausreichenden Schutz bieten und die Brille auch seitlich eng am Kopf anliegen sollte. Alle unbedeckten Hautflächen rät das BfS ab einem UV-Index von drei großzügig und regelmäßig durch eine Sonnencremen mit hohem Lichtschutzfaktor zu schützen.

Die UV-Prognose des BfS ist unter der Internetadresse "www.bfs.de/uv-prognose" einsehbar und wird jeweils montags, mittwochs und freitags aktualisiert. (fp)

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Bild: Rainer Sturm / pixelio.de