Bleiben frisch: So werden Eier am Besten gelagert

Die richtige Lagerung von Eiern. Bild: iprachenko - fotolia
Alfred Domke
Ostern steht vor der Tür: Eier mit spitzerem Ende nach unten lagern
Was wäre Ostern ohne Eier? Wer schon jetzt für die Feiertage einkauft, kann auch bereits Eier einpacken. Im Kühlschrank sind sie in der Regel länger haltbar. Dort lassen sich auch Eiweiß und Dotter lagern, die nach dem Auspusten übrigbleiben.
Eier getrennt von anderen Lebensmitteln lagern
Ob hart gekocht, bunt bemalt oder fürs Osterbuffet roh verarbeitet zu Speisen wie „Russischen Eiern“: Ein Osterfest ohne Eier ist kaum vorstellbar. Gelagert werden Eier am besten getrennt von anderen Lebensmitteln. Dies deshalb, weil ihre Schale luftdurchlässig ist und daher Gerüche von stark riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln annehmen kann. Die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einige Tipps rund ums Ei zusammengestellt.

Die richtige Lagerung von Eiern. Bild: iprachenko - fotolia
Die richtige Lagerung von Eiern. Bild: iprachenko – fotolia

Mit dem Schwimmtest Frische feststellen
Eier halten länger, wenn sie – im Eierfach des Kühlschranks – mit dem spitzeren Ende nach unten aufbewahrt werden. Dann befinden sich der Dotter in der Mitte und die Luftkammer oben. Wenn das Ei andersherum lagert, steigt die Luftblase mit der Zeit nach oben. Dann kann es passieren, dass sich die Eihaut ablöst und Keime eindringen. Man sollte ein Ei vor der Lagerung übrigens nicht waschen. Das könnte die natürliche Schutzschicht der Schale zerstören. Um zu erkennen, ob ein Ei frisch ist, eignet sich der Schwimmtest: Das rohe Ei wird dabei in ein Glas mit kaltem Wasser gelegt. Ist es frisch, bleibt es am Boden liegen. Ein älteres Ei richtet sich laut den Experten auf oder schwimmt oben.

Reste vom Ausblasen einige Tage lagerbar
Normalerweise sind Eier mindestens 28 Tage nach dem Legedatum haltbar. Bleibt vom Eier ausblasen zu Ostern noch Eiweiß und -gelb übrig hat, kann dieses einige Tage lagern: Abgedeckt im Kühlschrank hält es zwei bis drei Tage. Und tiefgekühlt mit etwas Salz oder Zucker kann man es sogar sechs bis zehn Monate aufbewahren. Eiweiß allein hält laut der Initiative auch ohne Zusatz von Salz oder Zucker bis zu einem Jahr, wenn man es tiefkühlt.

Eier sind gesünder als ihr Ruf
Eier haben zwar bezüglich der Gesundheit noch immer einen ziemlich schlechten Ruf, doch mittlerweile haben manche Experten Cholesterin-Warnungen zurück genommen, die im Zusammenhang mit cholesterinhaltigen Speisen stehen. So wird das in Lebensmitteln enthaltene Cholesterin nicht mehr als Gesundheitsgefahr eingestuft. Ältere Studien haben Eiweiß zudem eine positive Wirkung auf Bluthochdruck bescheinigt. Manche der Untersuchungsergebnisse der letzten Jahre sind zwar noch umstritten, doch bekannt ist, dass Eier wertvolle Nährstoffträger sind. Im Ei sind neben Eiweiß und Fett auch Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Calcium und Eisen sowie die Vitamine A und B enthalten. (ad)

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