Brustkrebsrisiko senken mit wenig Bewegung

Heilpraxisnet

Brustkrebsrisiko senken: Täglich eine halbe Stunde Bewegung

15.10.2014

In Deutschland sterben jedes Jahr rund 17.000 Frauen an Brustkrebs. Im Brustkrebsmonat Oktober wird bundesweit verstärkt über das Thema informiert. Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag kann helfen, das Brustkrebsrisiko zu verringern.

Prävention durch Bewegung
Jährlich erkranken in Deutschland über 75.000 Frauen neu an Brustkrebs. Rund 17.000 Frauen sterben dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge jedes Jahr daran. Das Mammakarzinom ist damit der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Die Deutsche Krebshilfe weist nun anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober darauf hin, dass Frauen, die sich täglich 30 bis 60 Minuten zügig bewegen, seltener an Brustkrebs erkranken als körperlich inaktive Frauen. Zudem führe Prävention durch Bewegung auch dazu, Gewicht zu reduzieren, was ebenfalls einer Erkrankung vorbeugen kann.

„Bewegen ist gesund“
Von Experten werden Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht beziehungsweise Adipositas für die hohen Zahlen von Brustkrebserkrankungen mitverantwortlich gemacht. Laut Studien sei vor allem häufige und ausdauernde Bewegung nützlich,um dem Brustkrebsrisiko präventiv entgegenzuwirken. In einer Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe erläuterte Dr. Freerk Baumann vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln: „Bewegen ist gesund und senkt nachweislich das Brustkrebsrisiko.“

Körperlich aktive Menschen leben gesünder
Durch regelmäßigen Sport kann man seinen Stoffwechsel anregen, das Immunsystem stärken und seinem Körper damit helfen, Schäden am Erbgut selbst zu reparieren. Zudem dämme die Bewegung Entzündungen ein, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Darüber hinaus sind körperlich aktive Frauen seltener übergewichtig, was ebenso einer Erkrankung vorbeugen kann, da der Krebshilfe zufolge zu viele Pfunde das Entstehen von Brustkrebs begünstigen. Es gelte grundsätzlich, dass Menschen, die gern und oft körperlich aktiv sind, häufig ohnehin gesünder leben. So essen sie ausgewogener, sind öfter Nichtraucher, nehmen wenig Alkohol zu sich und verbringen mehr Zeit im Freien.

„Spaß an Sport und Bewegung“
Denjenigen, die den Schritt in ein sportlich aktiveres Leben machen und sich über den Zusammenhang zwischen Bewegung und Krebsprävention informieren wollen, bietet die gemeinsame Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln Informationen und wertvolle Tipps. Auf ihrer Webseite schreiben die Experten: „Ziel der Kampagne ist es, Spaß an Sport und Bewegung zu vermitteln und einfache Tipps zu geben, die helfen, den Alltag bewegter zu gestalten.“ (ad)

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