Cellulite: Übergewicht forciert Orangenhaut

Heilpraxisnet

Cellulite: Fördert Übergewicht Orangenhaut?

18.03.2015

Vor allem Frauen kennen das Problem der lästigen Dellen an Oberschenkeln und Po: Orangenhaut gilt als Schönheitsmakel. Stimmt es aber wirklich, dass Übergewichtige eher davon betroffen sind? Und was kann man gegen Cellulite unternehmen?

Schwaches Bindegewebe als Ursache

Viele Übergewichtige, die mit Cellulite zu kämpfen haben, fragen sich, ob sich ein paar Pfunde zu viel wirklich auf das Gewebe der Haut auswirken können. Doch die Ursache für die Dellen sei nicht unbedingt das Gewicht, sondern vor allem ein schwaches Bindegewebe (Bindegewebsschwäche), wie Maja Hofmann, von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Die Expertin betonte: „Auch dünne Menschen haben Orangenhaut.“

Sport und sepzielle Massagen können helfen
Betroffen sind vor allem Frauen. Das hat damit zu tun, dass der weibliche Körper auf Schwangerschaften eingestellt und daher das Gewebe weicher und dehnbarer ist. Hofman meinte, dass es gegen die ungeliebten Dellen zwar kein Wundermittel gebe, allerdings unter anderem Sport helfen könne. Dies deshalb, weil aufgeblasene Fettzellen an der Orangenhaut Schuld seien. Je weniger Fett, also je durchtrainierter der Körper ist, desto weniger Cellulite hat man. Bindegewebsmassagen können ebenfalls helfen, da sie die Durchblutung ankurbeln. Cremes gegen Cellulite helfen hingegen eher nicht. Diese dringen nämlich gar nicht tief genug in die Haut ein, um einen Effekt auf die Dellen zu haben, wie Hofmann erklärte.

Gesunde Ernährung gegen Cellulite
Anderen Experten zufolge können auch Zigaretten, Alkohol und Zucker die Bildung von Orangenhaut begünstigen. In der Alternativmedizin geht man davon aus, dass auch Übersäuerung des Körpers, die durch ungesunde Ernährung und Stress verursacht wird, zu Cellulite führen kann. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man also den lästigen Dellen auch entgegenwirken. Besonders geeignet seien laut Fachleuten kalziumreiche Nahrungsmittel wie Käse und Topfen, da Kalzium maßgeblich für die Stabilität des Bindegewebes verantwortlich sei. Zudem seien Mineralstoffe aus Obst und Gemüse wichtig. (ad)

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>Bild: Paulwip / pixelio.de