Dunkle Stellen bei Zuchtpilzen nicht schlimm

Astrid Goldmayer

Dunkle Stellen bei Zuchtpilzen haben keine Auswirkung auf Aroma oder Haltbarkeit

13.07.2012

Dunkle Stellen an gerade zuvor gekauften Pilzen beinträchtigen weder das Aroma noch die Haltbarkeit. Darauf weist der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) in Bonn hin.

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Bei Zuchtpilzen Kontakt mit Wasser vermeiden
Zuchtpilze, zu denen beispielsweise Champignons oder Austernpilze gehören, haben häufig dunkle Stellen. Dabei handelt es sich um unbedenkliche Druckstellen, die sich weder auf den Geschmack der Pilze noch auf ihre Haltbarkeit auswirken. Wer die dunklen Stellen vermeiden möchte, sollte Pilze vorsichtig transportieren und lagern, wie der BDC gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“ mitteilte. Bevor Pilze verzehrt werden, sollten sie mit einem Küchenkrepp abgerieben werden. Ist das Stielende etwas trocken, sollte es entfernt werden. Zuchtpilze dürfen nicht mit Wasser in Berührung kommen, da sie die Flüssigkeit rasch aufnehmen und eine glitschige Konsistenz bekommen. Darüber hinaus verlieren sie ihr Aroma.

Zum Füllen von Pilzen, sollte der Stil vorsichtig abgedrückt werden. Ein Eierschneider hilft dabei, Pilze in feine, gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Ein Zwiebelhacker kann zum Feinhacken verwendet werden.

Pilzzucht erfolgt auf sterilen Substrat
Für die Pilzzucht wird ein der Pilzart angepasstes Substrat, beispielsweise mit Stroh und Holzspänen, durch unterschiedliche mikrobielle Prozesse desinfiziert. Anschließend wird das Substrat unter sterilen Bedingungen mit dem Pilzmycel beimpft. Je nach Art des Pilzes dauert die Durchwachsung des Substrates unterschiedlich lange. Ein Champignonmycel benötigt dafür etwa 15 Tage, nach rund drei Wochen können die ersten Pilze geerntet werden. (ag)