Entspannen mit Freunden und Familie

Fabian Peters

Deutsche können am besten mit Freunden und Familien entspannen

24.03.2014

Stress und andere psychische Belastungen werden in Zusammenhang mit einer seit Jahren anhaltenden Zunahme der psychischen Erkrankungen gebracht. Umso wichtiger sind Rituale zur Entspannung. Eine im Auftrag der „Apotheken Umschau“ durchgeführte repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg hat nun untersucht, auf welche Weise die Menschen hierzulande am ehesten Entspannung suchen. Laut Mitteilung der „Apotheken Umschau erholen sich demnach die meisten Deutschen am besten „in der Gesellschaft von Familie und Freunden von ihrem stressigen Berufsalltag.“

Im Rahmen der repräsentativen Umfrage gaben 1.103 berufstätigen Frauen und Männern im Alter ab 14 Jahren Auskunft zu ihren präferierten Entspannungsmethoden. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Berufstätige besonders gut entspannen und abschalten können, „wenn sie mit anderen Menschen zusammen sind oder einem Hobby nachgehen“, berichtet die „Apotheken Umschau“. So habe knapp jede/r Zweite (46,6 Prozent) angegeben, bewusst Zeit mit der Familie zu verbringen, um den stressigen Berufsalltag hinter sich zu lassen. Mehr als die Hälfte (50,7 Prozent) der Befragten erklärte, dass sie gezielt viele soziale Kontakte pflegen und die Zeit mit ihnen zur Entspannung nutzen. Freunde und Familie sind demnach besonders wichtig zur Entspannung.

Entspannung mit dem Hobby
Aber auch Hobbys leisten der aktuellen Umfrage zufolge bei relativ viel Befragten einen wesentlichen Beitrag zum Stressabbau. So haben 45,3 Prozent der Teilnehmer erklärt, dass „die Pflege ihrer Hobbys eine der Strategien (ist), die sie als Ausgleich zu beruflichen Belastungen einsetzen“, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zudem versuche jede/r Zweite (48,2 Prozent) ein „ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit herzustellen“ beziehungsweise eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen, um den empfundenen Stress möglichst gering zu halten. Indes seien Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training relativ wenig verbreitet. Sie werden laut Angaben der „Apotheken Umschau“ von lediglich 4,7 Prozent aller Berufstätigen genutzt. Hierbei spielt jedoch sicher auch eine Rolle, dass viele Menschen diese speziellen Entspannungstechniken nicht beherrschen beziehungsweise erst erlernen müssten. (fp)

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Bild: NicoLeHe / pixelio.de