Explosionsgefahr: Getränkeflaschen zurückgerufen

Astrid Goldmayer

Edeka ruft Schwarzwald-Sprudel zurück

19.07.2013

Das Getränk „Rhabarber“ von Schwarzwald-Sprudel wurde von der Supermarktkette Edeka zurückgerufen, da es versehentlich mit einer falschen Zutat befüllt wurde. Die Flaschen könnten explodieren. Betroffen sind Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, der Süden von Hessen sowie Teilen Bayerns.

Rückruf der Getränkeflaschen durch Edeka wegen falschem Inhaltsstoff
Kunden, die das Getränk „Rhabarber“ von Schwarzwald-Sprudel in einer Filiale der Supermarktkette Edeka gekauft haben, sollten die Flaschen auf keinen Fall öffnen. Wie Edeka Südwest am Donnerstag mitteilte, seien aufgrund der „Fehlproduktion eines Grundstoffs durch den Lieferanten“ versehentlich Hefen in die Flaschen gelangt, „die zu einer Gärung des Flascheninhalts und unter ungünstigen Umständen zum Bersten der Flasche führen können“. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, sollen es nicht konsumieren und zurück in die Verkaufsstelle bringen. Dort würde das Geld erstattet werden, so das Unternehmen.

Betroffen ist Getränk „Rhabarber“ Schwarzwald-Sprudel, einem Tochterunternehmen von Edeka Südwest, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Mai 2014. Dabei handelt es sich laut Hersteller um 0,7-Liter-Flaschen mit einem Fruchtgehalt von 15 Prozent. Das betroffene Produkt sei in der Region Südwest, in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, dem Süden von Hessen sowie in Teilen Bayerns ausgeliefert worden.

Erst im vergangenen März musste Edeka Leberknödeln wegen gesundheitsgefährdende Keime aus dem Handel nehmen. Die Erreger wurden bei Testungen entdeckt. Auch damals war die Region Südwest betroffen. (ag)

Advertising

Bildnachweis: khv24 / pixelio.de