Ferienzeit: Das beste Training für den Urlaub

Sebastian

Wie das ideale Training im Urlaub aussehen kann

Nur noch wenige Wochen bis zum Start der Sommerferien. Viele Deutsche legen ihren Urlaub wegen der Kinder in die Ferienzeit. Es ist längst „out“, dann nur zu Faulenzen. Mehr und mehr wollen nicht nur am Strand liegen, sondern auch aktiv etwas für ihre Fitness tun. Dabei gilt es, sich nicht zu überanstrengen.

Nur Faulenzen ist langweilig
Die Urlaubssaison steht vor der Tür. Viele Bürger nutzen die Sommerferien, um mit ihren Kindern in fremde Länder zu reisen. Sonne tanken und faulenzen ist zwar Mal ganz schön, doch den meisten Menschen dann doch auf Dauer zu langweilig. Viele Urlauber nutzen die erholsame Zeit, um endlich mehr Sport zu machen. Wie die Nachrichtenagentur dpa in einer Meldung zum Thema schreibt, gilt dabei jedoch, dass die körperliche Anstrengung nicht übertrieben werden sollte. Insbesondere dann nicht, wenn das Reiseziel in einer wärmeren Klimazone liegt.

Sportlich aktiver Urlaub statt Faulenzen am Strand. (Bild: ARochau - fotolia)
Sportlich aktiver Urlaub statt Faulenzen am Strand. (Bild: ARochau – fotolia)

Körper langsam an höhere Temperaturen gewöhnen
Prof. Dr. Daniel Kaptain von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie erklärte gegenüber der dpa: „Zeitverschiebung und Klima können den Biorhythmus ungewohnt belasten.“ Die ersten Sporteinheiten sollten daher moderat begonnen werden, weil sich der Körper erst an die hohen Temperaturen gewöhnen muss. Sowohl während als auch nach dem Sport ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Wie viel Wasser wir trinken sollen ist unter anderem abhängig von Anstrengung und Hitze. Bei warmen Temperaturen und sportlicher Betätigung dürfen es laut Gesundheitsexperten ruhig drei Liter oder mehr am Tag sein.

Eigene Erfahrung bei bekannten Sportarten zahlt sich aus
Idealerweise wählt man im Urlaub bekannte Sportarten, denn hierbei zahlt sich die eigene Erfahrung aus. „Möchte man hingegen etwas Neues ausprobieren, sollte man sich genau anleiten lassen und nur auf ausgebildetes Fachpersonal vertrauen“, rät Prof. Kaptain. Darüber hinaus ist es für manche Sportarten erforderlich, dass ein Sportmediziner vor dem Urlaub die volle Tauglichkeit feststellt, beispielsweise beim Tauchsport. Und auch für bestimmte Fitness- und Konditionsprogramme sollte ebenfalls das O.K. eines Arztes eingeholt werden.

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Angebote für Aktivurlaub
Es gibt mittlerweile viele Reiseanbieter, Clubs und Ferienanlagen, die auf Aktivurlaub ausgerichtet sind. Man kann dort in der Regel Sportequipment ausleihen oder an Sportprogrammen teilnehmen. „Ein Qualitätskriterium ist die fachliche Ausbildung des Personals, welches die notwendigen Tipps und Hinweise gibt“, sagte der Gesundheitsexperte. Das Personal sollte jedem Urlauber beginnend bei der Auswahl des Trainings individuell Inhalt und Schwierigkeitsgrad des Sportangebots nennen. Zudem ist auf Risiken hinzuweisen.

Viel Spaß und Ausgleich gehören zu jedem Urlaub
Urlauber, die bei ihrer Ankunft konditionell oder gesundheitlich nicht voll belastbar sind, können auch nicht erwarten, dass die Fitness binnen weniger Tage hergestellt wird. Damit Reisende auch nach dem Urlaub erholt bleiben, sollte dieser generell viel Spaß und Ausgleich zum Alltag bieten. Sinnvolle und risikoarme Alternativen sind hier sanfte Fitnessprogramme wie etwa Yoga. Umfragen zufolge nutzen die meisten Deutschen ihre Sommerferien auch tatsächlich für spezielle Gesundheitsmaßnahmen wie den gezielten Abbau von Stress, Bewegung, Sport- oder Fitnesstraining. Wenn Neu Erlerntes nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt, sondern auch zu Hause noch angewendet wird, wäre dies ein wirklicher Erfolg. (ad)