Fitte Blutgefäße: Welche sind die besten Venengymnastik-Übungen?

Alfred Domke
Venengymnastik: Einfache Übungen für den Alltag
Erkrankungen des Venensystems sind in der Bevölkerung sehr häufig anzutreffen. Solche Leiden gehen oft mit Venenschmerzen einher. Die Beschwerden lassen sich unter anderem durch spezielle Venengymnastik lindern beziehungsweise vorbeugen. Einige Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Venenleiden sind weit verbreitet
Erkrankungen des Venensystems sind in der Bevölkerung so häufig anzutreffen, dass Besenreißer, Krampfadern und andere Venenleiden wohl als Volkskrankheit bezeichnet werden können. Diese stellen nicht nur ein ästhetisches, sondern vor allem auch ein gesundheitliches Problem dar. Die Ursachen und die dazu passende Behandlung sollten unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden. Zum Vorbeugen und Behandeln solcher Beschwerden ist es in der Regel sinnvoll, regelmäßig spezielle Gymnastikübungen durchzuführen. Diese lassen sich auch leicht in den Alltag integrieren.

Neben Wandern, Walking, Joggen, Schwimmen und Kneippanwendungen sind auch spezielle Venengymnastik-Übungen bestens zur Vorbeugung von Venenerkrankungen geeignet. (Bild: ARochau/fotolia.com)

Mit dem Luftrad in den Tag starten
Ob nach dem Aufstehen zu Hause, auf dem Weg zur Arbeit oder im Büro: Kleine Venengymnastik-Übungen lassen sich ganz einfach in den Alltag einbauen. Sie können helfen, schweren Beinen vorzubeugen, wie das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ (4/2017) schreibt.

Laut dem Magazin, in dessen aktueller Ausgabe verschiedene Übungen beschrieben werden, kann man beispielsweise mit dem „Luftrad“ in den Tag starten. Dabei legt man sich bequem auf den Rücken, hebt die Beine und fährt mit großen Bewegungen Rad – erst vor- und dann rückwärts.

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Eine weitere Übung für Daheim: In großen Storchenschritten durch die Wohnung laufen und jeweils tief in die Knie gehen, wobei das vordere Knie nicht über die große Zehe nach vorn geschoben wird.

Lieber Laufen und Liegen – Statt Sitzen und Stehen
Für den Weg zum Bus oder zum Einkaufen eignet sich der sogenannte „Venenwalk“. Dabei marschiert man zügig und mit großen Schritten, wobei die nur leicht gebeugten Arme aktiv mitschwingen.

Während man in der U-Bahn oder im Büro sitzt, kann man mit beiden Fersen gleichzeitig von den Fersen bis auf die Spitzen und wieder zurück rollen.

Neben solchen Übungen sind auch Kneippanwendungen, Schwimmen, Wandern, Joggen und Walking bestens zur Vorbeugung von Venenerkrankungen geeignet. Generell gilt für Venenkranke die 3L – 3S-Fausregel: Lieber Laufen und Liegen – Statt Sitzen und Stehen. (ad)