Füßen pro Stunde fünf Minuten Pause gönnen

Heilpraxisnet

Füßen pro Stunde fünf Minuten Pause gönnen

24.06.2014

Bei der Arbeit oder beim Einkaufsbummel: Wer viel auf den Beinen ist, kennt das Problem schmerzender Füße. Erleichterung kann man sich verschaffen, wenn man den Füßen regelmäßige Pausen gönnt. Und auch eine spezielle Gymnastik ist hilfreich.

Regelmäßige Pausen für die Füße
Ein ausgiebiger Einkaufsbummel, unterwegs in der Arbeit: Viele Menschen kennen das Problem schmerzender Füße. Um Fußschmerzen entgegenzuwirken und sich Erfrischung zu bringen, sollte man seinen Fußsohlen regelmäßige Pausen gönnen. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa rät Christoph Eichhorn vom Deutschen Orthopäden-Verband (DOV) in Köln: „Jede Stunde für drei bis fünf Minuten hinsetzen und ruhig die Schuhe ausziehen.“ Zudem seien Schuhe ohne Fußbett nicht zu empfehlen, da sie den Fuß nicht genügend unterstützen. Frauen sollten bequeme Ersatzschuhe dabei haben, wenn sie beim Shoppen nicht auf Stilettos verzichten wollen. Denn dann können sie gegebenenfalls wechseln, falls sie Fußsohlenschmerzen bekommen sollten.

Übung zur Stärkung der Muskulatur
Um möglichen Schmerzen und häufig damit einhergehenden Gehschwierigkeiten vorzubeugen, könne auch eine gekräftigte Muskulatur helfen. Eichhorn empfiehlt: „Der Zehenspitzenstand ist eine ideale Übung dafür.“ Dieser stärke die Muskeln bis tief in die Wade. Für die Übung werden die Fersen wiederholt so angehoben und wieder gesenkt, dass der Betreffende auf den Zehenballen steht. Wenn die Sohlen aber trotz aller Vorbeugung schmerzen, könne eine Massage mit einer leichten Fußcreme helfen. Eichhorn rät denjenigen, die schon nach kurzem Laufen immer wieder Schmerzen bekommen, sich Rat beim Orthopäden holen sollten.

Unterschiedliche Ursachen für Fußschmerzen
Ärztlicher Rat ist vor allem gefragt, wenn Fußschmerzen auch unabhängig von starker Belastung auftreten. Die Schmerzen können nämlich durch zahlreiche unterschiedliche Ursachen bedingt werden, die von Gefäßerkrankungen über Verstauchungen, Brüche oder Bänderrisse bis hin zu rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Osteoporose und Arthrose reichen. Häufig sind die Schmerzen zudem auf eine zu hohe Druckbelastung, Durchblutungsstörungen oder Beeinträchtigungen beziehungsweise Erkrankungen der Nerven zurückzuführen. (ad)

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