Ganzheitliche Medizin und Psychiatrie

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Ganzheitliche Medizin und Psychiatrie: „Homöopathie ist ein Mittel der Naturmedizin für Körper und Geist“

28.10.2014

„Wir verstehen den Menschen in einer Balance aus Körper, Geist und Seele. Ist diese gestört, müssen wir auf allen Ebenen eingreifen. Eine komplementäre Medizin respektiert dies, wenn sie ganzheitlich Körper und Geist konsequent zusammenführt und auch für die Psyche die Naturheilkunde nutzt“, sagt Dr. Ralf Heinrich, Leiter der Thera Praxisklinik für Integrative Medizin in Berlin. Er verweist auf ein „vorbildhaftes Projekt“ (Heinrich) in Angermünde. Dort geht die Angermünder Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin neue Wege, indem sie in der Psychiatrie ergänzend zur Schulmedizin alternative Heilmethoden wie Homöopathie einsetzt. Diese Ergänzung zur konventionellen Schulmedizin bei der Behandlung psychischer Erkrankungen entspreche, so die Klinik, dem ganzheitlichen Ansatz des Krankenhauses.

Heinrich: „Die integrative Medizin kennt keinen Tunnelblick, weder bei physischen noch bei psychologischen Erkrankungen. Daher führt sie konventionelle und biologische Therapien zueinander- auch wenn es um Körper und Geist geht. Sie betrachtet beide als Einheit und behandelt sie auch so. Es ist daher gut, naturheilkundliche Therapie auch bei psychischer Krankheit einzusetzen. Manche Therapien und Mittel der Naturheilkunde können psychische Leiden ebenfalls lindern – ohne Nebenwirkungen, wie sie manche Psychopharmaka haben.“

Die Therapien der Thera Praxisklinik für Integrative Medizin zielen darauf ab, körpereigene Kräfte zur Selbstregeneration zu nutzen. Wird das Gleichgewicht bedroht, sind Psyche und Physis dagegen aufzurichten: Der Körper soll seine Balance zurückerhalten. Die Homöopathie ist eine der hier verwendeten Therapien aus der biologischen Medizin. Heinrich: „Was bei jeder Untersuchung an sich selbstverständlich sein sollte, ist bei der Homöopathie Prinzip – Die Therapie folgt auf eine ausführliche, biografische Anamnese – also auf eine Erkundung der individuellen Krankheitsgeschichte. Dabei schauen wir, ob die harmonische Ordnung gestört ist – und nicht allein auf körperliche Leiden. Vielmehr geht es um körperliche, seelisch-geistige und soziale Dissonanzen. Unser Ziel ist, die gesamte Balance wieder ins Lot zu bringen.“ (pm)

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Bild: www.helenesouza.com / pixelio.de