Gehirn-Tumor eines einjährigen Mädchens schrumpfte nach einem Papst-Kuss

Sebastian
Gehirntumor von Baby schrumpft nach Kuss von Papst Franziskus
Bei seinem Besuch in den USA küsste Papst Franziskus ein kleines, krankes Mädchen auf den Kopf. Nun, zwei Monate später, wird berichtet, dass ihr Gehirntumor geschrumpft sei. Die Eltern der Einjährigen sprechen von einem Wunder. Bei manchen Krebsarten ist eine Tumorrückbildung ohne Behandlung gar nicht so selten.
Eltern glauben an ein Wunder
Als Papst Franziskus vor zwei Monaten die USA besuchte, küsste er bei seinem Auftritt in Philadelphia die einjährige Gianna auf den Kopf, wie verschiedene Medien berichten. Damals hatten die Eltern des Mädchens kaum noch Hoffnung für ihre Tochter, da sie an einem unheilbaren Gehirntumor litt, der auch nicht durch eine Operation entfernt werden konnte. Ein MRT-Check zeigte nun jedoch, dass der Tumor des Mädchens so sehr geschrumpft war, dass er kaum noch sichtbar ist. Den Angaben zufolge hat sich der Gesundheitszustand des Babys deutlich gebessert. Die kleine Gianna beginne auf Dinge zu zeigen, was sie vorher nicht getan habe, erklärte die überglückliche Mutter. Die Eltern sprechen von einer Wunderheilung.

Tumor verkleinerte sich zufällig nach Kuss des Papstes. Bild: Tetatet - fotolia
Tumor verkleinerte sich zufällig nach Kuss des Papstes. Bild: Tetatet – fotolia

Spontanheilungen sind in der Medizin bekannt
In der Medizin ist das Phänomen der „unerwarteten Genesung“ bekannt. Zwar kommt es bei Krebs eher selten zu Spontanheilungen ohne Behandlung. Doch es ist bekannt, dass die Tumorrückbildung bei einigen wenigen Krebsarten ohne Behandlung gar nicht so selten ist. Mittlerweile versteht man die zugrunde liegenden Mechanismen immer besser: So schafft es das Immunsystem offensichtlich eben doch, Tumoren zu erkennen. Der Krebsinformationsdienst hat auf seinem Internetportal wichtiges zum Thema Spontanheilung zusammengefasst. (ad)