Gesunde Ernährung: Grüner Spargel punktet mit hohem Vitamin-C-Anteil

Alfred Domke
Regionale Ware: Erster deutscher Spargel auf dem Markt
Die Spargelzeit ist in vollem Gange. Bei den Bundesbürgern ist das Edelgemüse äußerst beliebt. Es ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Die weißen und grünen Spargelstangen versorgen unseren Körper mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen. Außerdem sind sie kalorienarm und regen den Stoffwechsel an.

Spargel aus Deutschland
Die meisten Deutschen lieben Spargel. Ein Klassiker hierzulande ist bissfest gegarter Spargel mit zerlassener Butter. Meist kommen dazu Petersilienkartoffeln und Sauce Hollandaise auf den Teller. Im Internet findet man aber noch viel mehr leckere Spargel-Rezepte. Zwar werden die weißen und grünen Stangen auch aus Ländern wie Peru oder Griechenland nach Deutschland importiert, doch aus ökologischen Gründen empfiehlt es sich, Spargel aus heimischem Anbau zu kaufen. Die Saison hat mittlerweile begonnen.

Die meisten Bundesbürger lieben Spargel. Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch regionale Ware. Die grünen Stangen enthalten noch mehr Vitamin C als die weißen. (Bild: karepa/fotolia.com)

Grüner Spargel hat mehr Vitamin C
Der erste deutsche Spargel des Jahres ist bereits auf dem Markt erhältlich. Die weißen und grünen Stangen sind nicht nur äußerst schmackhaft, sonder auch sehr gesund.

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) deckt eine Portion Spargel (500 Gramm) rund 80 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C und E. Der Vitamin C-Gehalt von grünem Spargel ist höher als von weißem; dasselbe gilt für den Folsäuregehalt, berichtet der Infodienst aid.

Auch der geringe Fettgehalt und die gute Sättigungseigenschaft machen Spargel zu einem wertvollen Gemüse. Die Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmfunktion und der Eiweißbaustein Asparagin regt die Nierentätigkeit an.

Von Gesundheitsexperten wird beispielsweise bei Verstopfung, Gallen- und Leberleiden, Diabetes oder Problemen mit der Blase zu dem köstlichen Gemüse geraten. Ein Nachteil: Spargel-Verzehr führt zu übelriechendem Urin.

Regionalität ist Kaufargument
Nach vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) standen den Deutschen im Wirtschaftsjahr 2015/16 insgesamt rund 123.000 Tonnen Spargel zum Verzehr zur Verfügung. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag demnach bei 1,5 Kilogramm – genauso viel wie im Vorjahr.

Die Erntezeit endet laut aid am 24. Juni. Durch diese begrenzte Verfügbarkeit hat Spargel seinen ganz eigenen Charme und entspricht in Sachen Regionalität den Wünschen der Verbraucher: Dem Ernährungsreport des Bundesernährungsministeriums 2017 zufolge legen 73 Prozent der Käufer Wert auf regional produzierte Ware. (ad)