Gesunder Kohlrabi für die Sommerküche

Jungen Kohlrabi im Ganzen garen

Eine Bereicherung für die Küche: Kohlrabi


29.05.2012

Die Kohlrabi-Zeit hat begonnen: sie beginnt im Mai und endet im Oktober. Die wohlschmeckenden und gesunden Knollen lassen sich daher überall frisch auf den Märkten finden. Was viele nicht wissen: Fast 50 Kohlrabi-Arten werden in Deutschland angebaut. Die einen Knollen sind blau bis violett, die anderen dunkel bis hellgrün. Nur das Fruchtfleisch bleibt immer gleichbleibend weiß.

 

Vielseitige Verwendung von Kohlrabi
In der gesunden und vegetarischen Küche lassen sich die Kohlrabi-Knollen vielfältig einsetzen, wie das „Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse“ mitteilte. Der Geschmack ist leicht süß, nussig und dennoch herzhaft knackig.

Bei der Zubereitung des Gemüses wird zunächst der Ansatz der Wurzel vom Kohlrabi-Kopf getrennt. Hiernach wird die Knolle von unten nach oben bis zum Blattansatz geschält und auf holzige Stelle kontrolliert.

Im Sommer kann Kohlrabi roh gegessen werden. Dazu wird die Knolle in mundgerechte Stücke geschnitten und mit einem passenden Dipp gereicht. Klein geraspelt kann Kohlrabi auch für Sommersalate verwendet werden.

Etwas Öl oder Butter in das Salzwasser geben
Für gekochte Gerichte sollte der Kohlrabi mindestens acht bis zehn Minuten in Salzwasser blanchiert werde. Damit der Geschmack abgerundet wird, gibt man ein Stückchen Butter oder ein wenig Öl in den Wasser hinzu. Ältere Knollen sollten zuvor in gleich große Streifen geschnitten werden. Junger Kohlrabi wird hingegen im Ganzen gegart. Auch die Blätter sind essbar.

Beim Kauf wird unbedingt auf die Frische geachtet. Ist die Knolle frisch, so sind die Blätter knackig und grün. Die frische Knolle ist geschlossen und nicht brüchig. Im Kühlschrank kann sich Kohlrabi mindestens eine Woche im Gemüsefach halten. Wird zuvor das Blattgrün entfernt, trocknet die Frucht nicht so schnell aus.

Kohlrabi schützt vor schweren Erkrankungen
Kohlrabi ist eines der gesündesten Gemüsesorten überhaupt. Er ist reich an pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen, Kalium, Calcium, Magnesium, Selen, Eisen und enthält die wertvollen Vitamine C, A, B1 und B2. In der Naturheilkunde ist die Frucht auch deshalb beliebt, weil vor allem die blauen Sorten eine große Portion „Anthozyane“ enthalten. Diese Stoffe unterstützten die natürlichen Schutzfunktionen von Herz und Krebslauf. Zudem kann Kohlrabi durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen die Verdauung anregen, krebsvorbeugend wirken und das Immunsystem stärken. (sb)


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Bild: Stephan Teckert / pixelio.de