Gesundheit: Bei starker Hitze lieber auf diese Lebensmittel verzichten

Fabian Peters
Bei sommerlicher Hitze besser auf rohes Fleisch und Ei verzichten
Bei den aktuellen hochsommerlichen Temperaturen müssen Liebhaber von Mett, Mayonnaise oder Tiramisu besonders vorsichtig sein. Lebensmittel, die rohes Fleisch oder rohe Eier enthalten, bergen Gesundheitsrisiken. Bei Hitze vermehren sich Bakterien wie etwa Salmonellen besonders gut. Im Sommer sollte daher besonders auf richtige Lagerung und Zubereitung geachtet werden.

Bei Hitze vermehren sich Bakterien besonders gut
Der Küchen-Hygiene im Sommer kommt eine besondere Bedeutung zu. Bei Hitze vermehren sich nämlich Bakterien wie Salmonellen besonders gut. Durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln drohen ernsthafte gesundheitliche Risiken. So kommt es dadurch unter anderem häufig zu Beschwerden wie Durchfall, Fieber, Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. An heißen Tagen sollten Verbraucher daher besonders gut bei Zubereitung und Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln aufpassen. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa hingewiesen.

(Bild: rainbow33/fotolia.com)
Rohes Fleisch und rohe Eier sind im Sommer leicht verderblich. (Bild: rainbow33/fotolia.com)

Schwangere, Kinder und Geschwächte sollten besser verzichten
Insbesondere Speisen mit rohem Fleisch wie Mett oder Carpaccio und rohem Ei wie Tiramisu sind riskant. Zwar gilt für alle Menschen äußerste Vorsicht bei entsprechenden Lebensmitteln, doch besonders Kinder, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und werdende Mütter sollten darauf verzichten. Dafür, was in der Schwangerschaft auf den Speiseplan darf, gelten ohnehin spezielle Regeln, um dem Baby nicht zu schaden. Der Verzehr von mit gefährlichen Keimen belasteten Nahrungsmitteln kann unter anderem auch zu Fehlgeburten führen.

Auf ausreichende Kühlung achten
Werden Lebensmittel wie rohe Eier oder Fleisch nicht ausreichend gekühlt, besteht bei Temperaturen zwischen 20 und 40 Grad eine erhöhte Gefahr für Salmonellen. Sowohl Händler als auch Verbraucher sollten daher auf eine durchgängige Kühlung der Produkte achten. Wie es in der dpa-Meldung heißt, lässt sich bei Eiern ein Infektionsrisiko minimieren, wenn die Speisen bei höchstens sechs Grad Celsius konsequent gekühlt und dann rasch gegessen werden. Von den Experten der DGE wird empfohlen, vor allem im Sommer von allen frischen Lebensmitteln nur kleine Mengen zu kaufen und diese sehr bald danach zu essen. (ad)