Gesundheitstee im Blickpunkt der Wissenschaft

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Gesundheitstee

Tee im Blickpunkt der Wissenschaft: Die positiven Eigenschaften von Tee auf die Gesundheit

In der Naturheilkunde findet Tee eine große Beachtung. Mittlerweile ist auch die Wissenschaft der gesundheitlich positiven Wirkung von Tee auf der Spur. Die Tee-Experten von "Tea Exclusive" stellen einige wissenschaftliche Erkenntnisse über die vorbeugende und heilende Wirkung der verschiedenen Teesorten vor.

Grüner Tee für ein längeres Leben
Einer japanischen Langzeitstudie an über 40.000 Teilnehmern zufolge (Ohsaki National Health Insurance Cohort Study), wirkt der Konsum von Grüntee positiv auf die Lebenserwartung. Bei Teilnehmer, die mindestens fünf Tassen am Tag tranken, sank die Sterberate aufgrund von Herzkreislauferkrankungen bei männlichen Teilnehmern um 12 Prozent, bei weiblichen Teilnehmern sogar um 23 Prozent. „Grüner Tee besitzt einen hohen Anteil an Polyphenolen, denen eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt wird“, wie Natalia Panne von www.tea-exclusive.de erläutert.

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Rooibos-Tee – Schutz vor Herzinfarkt?
Der Genuss von sechs Tassen des südafrikanischen Rooibostees soll laut einer wissenschaftlichen Studie der Technischen Universität Cape Peninsula vor Arteriosklerose und den damit verbundenen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall schützen. „Die Studie zeigte, dass nach sechs Wochen der Polyphenolgehalt im Blut der Probanden signifikant höher lag und sich die Blutfettwerte der Teilnehmer verbesserten“, erläuterte Natalia Panne von tea-exclusive.de.

Tee schützt vor Hirntumoren
Tee kann laut der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) vor der Bildung von Hirntumoren schützen. Die über neun Jahre angelegte Studie mit über 500.000 Teilnehmern aus zehn europäischen Ländern kam zu dem Ergebnis, dass der Konsum von Tee die Erkrankungsgefahr an Tumoren im zentralen Nervensystem senken kann. „Tee enthält viele Antioxidantien, die vermutlich der Grund für die schützende Wirkung sind“, so Natalia Panne.

Zitrone statt Milch im Tee
Eine Studie der Berliner Charité zeigte, dass der englische Brauch, Tee mit Milch zu genießen, die vermuteten gesundheitsfördernden Wirkungen des Getränks aufhebt. Forscher der amerikanischen Purdue-Universität raten zu einem Schuss Zitronensaft im Tee. „Das zusätzliche Vitamin C aus der Zitrone schützt die im Tee enthaltenen Polyphenole länger vor dem Zerfall während der Verdauung. Dadurch kann der Körper mehr dieser Inhaltsstoffe aufnehmen“, erklärte Natalia Panne.

Tee gegen die Erkältung
Indische Forscher des Post Graduate Institute of Medical Education and Research in Chandigarh vermuten, dass Zink die Dauer und Schwere von Erkältungen lindern kann. Die Wissenschaftler fanden ebenfalls Hinweise, dass Zink vorbeugend gegen unliebsame Infektionen wirken kann. „Tee gilt seit jeher als Hausmittel gegen Schnupfen und Erkältung. In vielen Teesorten findet sich auch ein hoher Zink-Gehalt, besonders im Rooibos- und im grünen Tee“, weiß Tee-Expertin Natalia Panne von "tea-exclusive". (pm)