Gesundheit: Was hilft gegen Schlafstörungen nach der Zeitumstellung?

Alfred Domke

Zeitumstellung auf Sommerzeit sorgt für gesundheitliche Beschwerden

Alle halbe Jahre ist es wieder soweit: Die Zeitumstellung steht vor der Tür. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Das bringt unseren Schlafrhythmus durcheinander und sorgt bei vielen Menschen für Schlafstörungen. Auf Medikamente sollte man dann nicht vorschnell zurückgreifen. Es gibt auch natürliche Hilfen.


Zeitumstellung belastet die Gesundheit

Dieses Wochenende ist es mal wieder so weit: Die Zeitumstellung steht an. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von zwei auf drei Uhr vorgestellt. Das bedeutet: Eine Stunde weniger Schlaf. Vielen Menschen wird das Aufstehen dann zunächst wieder schwer fallen. Morgens ist es deutlich dunkler, wenn früh der Wecker klingelt, und der Körper will nicht richtig in Schwung kommen. Die Zeitumstellung belastet die Gesundheit und sorgt für Schlafstörungen. Letztere sollten nicht vorschnell mit Medikamenten behandelt werden. Auch natürliche Mittel können helfen.

Die Zeitumstellung sorgt bei zahlreichen Menschen für Schlafstörungen. Gesundheitsexperten raten davon ab, in solchen Fällen vorschnell zu Medikamenten zu greifen. Natürliche Mittel können ebenfalls helfen. (Bild: Dan Race/fotolia.com)

Viele Menschen greifen zu Schlafmitteln

Für Kinder und Jugendliche ist die Zeitumstellung besonders belastend. Doch auch bei vielen Erwachsenen machen sich die negativen Effekte der Sommerzeit bemerkbar.

In den ersten Tagen nach der Umstellung zeigen sich vermehrt Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen, Schwindel, Müdigkeit und Schlafstörungen.

Umfragen zufolge schlucken viele Menschen in Deutschland Medikamente, um besser mit der Zeitumstellung klarzukommen. Gesundheitsexperten raten davon jedoch ab.

Natürliche Methoden für einen besseren Schlaf

Laut Medizinern ist eine gute Alternative für einen gesunden Schlaf, den Körper langsam an den neuen Rhythmus zu gewöhnen und am besten schon vorab jeweils etwas früher ins Bett zu gehen.

Ein leichtes Abendessen, Entspannungsbäder, Spaziergänge und weniger TV und Computer vorm Schlafengehen tragen ebenfalls zu einem besseren Schlaf bei.

Die richtige Dosis Licht zur passenden Zeit kann ebenfalls gegen die Müdigkeit helfen.

So eine Lichttherapie kann laut deutschen Forschern wie ein Medikament wirken.

Hausmittel und Entspannungstechniken

Weitere Tipps um Schlafstörungen zu vermeiden: Verzichten Sie auf spätes Essen, Kaffee, Nikotin, Alkohol und intensiven Sport am Abend.

Sinnvoll sind auch verschiedene Hausmittel bei Schlafstörungen. Bewährt hat sich hier beispielsweise ein Beruhigungs-Tee aus Passionsblume oder Kamille, um Anspannungen zu lösen.

Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können ebenfalls wirksam sein. (ad)