Glassplitter: Drogeriekette dm ruft Bio-Koksöl aus dem Handel zurück

Die Drogeriekette dm hat einen Rückruf für sein Bio-Kokosöl gestartet. In einem Glas des betroffenen Produkts waren Glassplitter gefunden worden. (Bild: Picture Partners/fotolia.com)
Alfred Domke
Drogeriekonzern dm ruft Kokosöl wegen Glassplittern zurück
Der Drogeriekonzern „dm“ ruft vorsorglich sein „dmBio Kokosöl“ zurück. In einem Glas war ein Glassplitter gefunden worden. Splitter und Scherben können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen führen.

Glassplitter in Kokosöl
Das Drogerieunternehmen „dm“ ruft vorsorglich das „dmBio Kokosöl 220ml“ zurück. Nach Unternehmensangaben ist ausschließlich Ware mit der Chargencodierung L1867/19D und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.12.2017 betroffen. Die Codierung ist leicht auf dem Etikett auf der Rückseite des Produkts zu erkennen. Das vegane Lebensmittel wird laut Hersteller „zum Braten, Kochen, Backen“ verwendet. Wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, wurde in einem einzelnen Glas der genannten Charge ein Glassplitter gefunden.

Die Drogeriekette dm hat einen Rückruf für sein Bio-Kokosöl gestartet. In einem Glas des betroffenen Produkts waren Glassplitter gefunden worden. (Bild: Picture Partners/fotolia.com)
Die Drogeriekette dm hat einen Rückruf für sein Bio-Kokosöl gestartet. In einem Glas des betroffenen Produkts waren Glassplitter gefunden worden. (Bild: Picture Partners/fotolia.com)

Auch angebrochene Produkte können zurückgegeben werden
Laut dem Drogeriekonzern wurde die gesamte Charge aus dem Verkauf genommen. Alle anderen Chargen seien einwandfrei. Käufer werden gebeten, ungeöffnete oder bereits angebrochene Produkte der betroffenen Charge in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet. „Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, erklärte das Unternehmen.

Glassplitter können zu schweren Verletzungen führen
Lebensmittel, die Glassplitter oder Glasscherben enthalten könnten, sollten grundsätzlich nicht mehr verzehrt werden. Diese können zu schweren Verletzungen im Mund- und Rachenraum oder auch zu inneren Verletzungen führen. Aufgrund von Fehlern in den Herstellungsprozessen kann es in der Lebensmittelproduktion immer wieder zu Verunreinigungen oder Fremdkörpern wie Glas-, Aluminium- oder Plastik-Rückständen kommen. Erst vor wenigen Monaten wurde in Bayern eine große Rückrufaktion initiiert, nachdem bis zu zwei Zentimeter lange Glassplitter in Schweinefleisch gefunden worden waren. (ad)

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