Großer Rückruf: Salmonellen in Geflügelsalami Sticks von Aldi und Rewe

Alfred Domke

Bei Aldi und Rewe im Verkauf: Rückruf für Geflügelsalami wegen Salmonellen

Die zur Mühlen Gruppe Markenvertriebs GmbH hat einen Rückruf für das Produkt „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“ gestartet. In der Wurst wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt. Diese Bakterien können Durchfall und weitere gesundheitliche Beschwerden verursachen.


Salmonellen in Geflügelsalami

Die zur Mühlen Gruppe Markenvertriebs GmbH ruft das Produkt „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 05.06.2018 zurück. Laut einer Meldung des Internetportals „produktwarnung.eu“ erfolgt der Rückruf via Aldi-Süd und Rewe. „Im Rahmen von Labor-Kontrollen wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt“, heißt es in einer Pressemitteilung von Rewe. Und: „Vom Verzehr des benannten Produktes wird dringend abgeraten!“

Die zur Mühlen Gruppe Markenvertriebs GmbH ruft das Produkt „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“ via Aldi Süd und Rewe zurück. In der Wurst wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt. (Bild: Floydine/fotolia.com)

Bakterien können Magen-Darm-Erkrankungen verursachen

Salmonellen können Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen (Salmonellose) sein.

Die Erkrankung tritt einige Stunden bis Tage nach der Infektion auf und äußert sich vor allem durch plötzlich einsetzenden Durchfall, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Kältegefühl und Kopfschmerzen.

In manchen Fällen kommen Erbrechen und leichtes Fieber hinzu.

Die Beschwerden verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden beziehungsweise Tagen von selbst.

Für Säuglinge, kleine Kinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Flüssigkeitsverlust infolge von Durchfall und Erbrechen gefährlich werden.

Bei Symptomen zum Arzt

„Personen, die schwere oder anhaltende Symptome entwickeln und dieses Lebensmittel gegessen haben, wird empfohlen, umgehend einen Arzt aufzusuchen“, heißt es in der Mitteilung von Rewe.

Den Angaben zufolge hat das Unternehmen umgehend reagiert und den betroffenen Artikel aus dem Verkauf nehmen lassen.

Kunden können das betroffene Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. (ad)