Haltbarkeit: Lebensmittel-Vorräte zu Hause regelmäßig kontrollieren

Sebastian
Lebensmittel-Vorräte sollten regelmäßig kontrolliert werden
Zwar schmecken frisch zubereitete Speisen meist am besten, doch wohl jeder hat auch einen – zumindest – kleinen Vorrat an Lebensmitteln zu Hause. Wenn man beispielsweise keine Zeit zum Einkauf hat, können Nudeln oder Konserven sehr nützlich sein. Aber auch bei lange haltbaren Produkten sollte das Verfallsdatum im Auge behalten werden.

Vorräte regelmäßig kontrollieren
Zwar halten sich Lebensmittel wie Backwaren, Nudeln oder Konserven sehr lange und dürfen deshalb auch länger aufbewahrt werden. Man sollte die Vorräte aber trotzdem immer wieder mal kontrollieren. So lässt sich zum Beispiel vermeiden, dass ältere Lebensmittel im Regal immer weiter nach hinten wandern – und dann nach einer gewissen Zeit doch irgendwann verderben. Darauf hat der Verbraucherinformationsdienst aid hingewiesen. Trotzdem muss man Lebensmittel nicht vorschnell wegwerfen. Erst vor kurzem hatte der TÜV Rheinland mitgeteilt, dass viele Lebensmittel länger halten als angegeben. Beim Mindesthaltbarkeitsdatum handelt es sich um ein „Qualitätsversprechen“ des Herstellers.

Lebensmittel öfter mal aussortieren. Bild: Sunny studio - fotolia
Lebensmittel öfter mal aussortieren. Bild: Sunny studio – fotolia

Weniger Lebensmittel wegwerfen
Der Verbraucherinformationsdienst aid empfiehlt, ältere Waren nach vorne zu stellen, damit sie als nächstes verbraucht werden. Bei Produkten wie beispielsweise Müsli oder Trockenfrüchten ist es gut, hin und wieder durch oder in die Packung zu schauen, ob Schimmel oder Schädlinge zu sehen sind. Durch das Einhalten solcher Ratschläge bleibt der Vorrat überschaubar, es landet weniger im Müll, und man vermeidet unnötige Doppel-Einkäufe. Das erspart natürlich auch Geld, ist aber vor allem aus ethischen Gründen zu empfehlen. Die Deutschen werfen laut einer Studie der Universität Stuttgart pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Das sind mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich. Gleichzeitig leiden weltweit fast eine Milliarde Menschen an Hunger und Unterernährung. (ad)