Handypause: An Weihnachten richtig abschalten

Heilpraxisnet

Handypause: An Weihnachten richtig abschalten

24.12.2014

Zur Weihnachtszeit stehen zwar viele Menschen unter Strom und sind gestresst, doch eigentlich sind die Tage hervorragend geeignet, ein bisschen zu entschleunigen. Ideal dafür ist, das Handy einfach auszulassen. Während der Festtage setzt ohnehin kaum jemand ständige Erreichbarkeit voraus.

Ein bisschen entschleunigen
Zwar ist für manche Menschen Stress und Streit unterm Weihnachtsbaum vorprogrammiert, doch man kann dem Familienzoff an Weihnachten aus dem Weg gehen. Unter anderem dadurch dass man die eigenen Erwartungen reduziert und sich stärker darauf konzentriert, Freunde oder Familie wieder zu sehen. Die Weihnachtszeit wäre ohnehin die ideale Gelegenheit sich Zeit zu nehmen und ein bisschen zu entschleunigen. Idealerweise lässt man dafür einfach mal das Handy aus. Niemand muss dabei ein schlechtes Gewissen haben, da an diesen Tagen kaum jemand ständige Erreichbarkeit voraus setzt.

Handypause einlegen
Eine Handypause hilft, um an den Feiertagen richtig abschalten zu können. Eine bessere Gelegenheit als Weihnachten gibt es wohl nicht, um ein paar Tage nicht erreichbar zu sein. „Niemand erwartet, dass man an Heiligabend online ist“, sagte der Medienpsychologe Markus Appel gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Wie der Professor an der Universität Koblenz-Landau erklärte, sei die Zeit zwischen den Jahren in Deutschland eine Phase, in der sich alles etwas entschleunigen dürfe.

Pause ohne schlechtes Gewissen
Vor allem auch diejenigen, die sonst viel vor dem Computer sitzen oder das Handy in der Hand haben, können sich daher ohne schlechtes Gewissen eine Pause gönnen. „Wer möchte, kann diese Zeit nutzen, um die Technologie ruhen zu lassen“, rät der Experte. „Da bietet Weihnachten eine Gelegenheit wie kaum ein anderes Datum.“ Er riet zudem, dass Kinder und Eltern Medienkompetenz entwickeln müssten, um sinnvoll mit den neuen Medien umgehen zu können. „Schwarz-Weiß-Denken“ sei dabei jedoch falsch. „Ein einseitiges Verteufeln von neuen Medien ist alles andere als medienkompetent“, so Appel. (ad)

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de