Hautkrebs-Gefahr: Warnung vor intensivem Sonnenbaden

Angesichts der gestiegenen UV-Einstrahlung warnen Gesundheitsexperten vor intensivem Sonnenbaden. Eine hohe UV-Belastung ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. (BIld: Sunny studio/fotolia.com)
Alfred Domke
Gestiegene UV-Einstrahlung: Ärzte warnen vor intensivem Sonnenbaden
Gesundheitsexperten warnen angesichts der erheblich gestiegenen UV-Einstrahlung vor intensivem Sonnenbaden. Eine hohe UV-Belastung ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Jedes Jahr erkranken rund 200.000 Menschen neu an dieser Krebsart.

Gestiegene UV-Einstrahlung
Sei es im Urlaub, im Freibad, am See oder im eigenen Garten: Laut Gesundheitsexperten kommt es beim Sonnenbaden immer auf den Hauttyp an. Während manche Menschen über eine Stunde ungeschützt in der Sonne liegen können, verbrennen sich andere bereits nach zehn Minuten die Haut. Dies sollte jedoch unbedingt vermieden werden, da jeder einzelne Sonnenbrand auf dem eigenen Haut-Konto addiert wird. Dadurch erhöht sich das Hautkrebs-Risiko. Angesichts der erheblich gestiegenen UV-Einstrahlung hat die Ärztekammer Niedersachsen nun allgemein vor intensivem Sonnenbaden gewarnt.

Angesichts der gestiegenen UV-Einstrahlung warnen Gesundheitsexperten vor intensivem Sonnenbaden. Eine hohe UV-Belastung ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. (BIld: Sunny studio/fotolia.com)
Angesichts der gestiegenen UV-Einstrahlung warnen Gesundheitsexperten vor intensivem Sonnenbaden. Eine hohe UV-Belastung ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. (BIld: Sunny studio/fotolia.com)

Beim Sonnenschutz am UV-Index orientieren
Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erklärte der Dermatologe Wolfgang Lensing aus Anlass des Tages des Sonnenschutzes am 21. Juni: „Für empfindliche Personen sind sogar spezielle, die UV-Strahlung besonders stark abhaltende Textilien empfehlenswert.“ Dem Mediziner zufolge sei besonders die UV-B-Strahlung für die Entwicklung von Sonnenbrand und Hautkrebs an erster Stelle verantwortlich. Beim Sonnenschutz sollte man sich laut einer Mitteilung der Deutschen Krebshilfe immer am UV-Index orientieren. Dieser Index wird vom Bundesamt für Strahlenschutz in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Wetterdienst und weiteren Institutionen erstellt. Er kann online tagesaktuell abgerufen werden.

Bis zu 200.000 Hautkrebs-Neuerkrankungen pro Jahr
2013 erkrankten laut Angaben des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen insgesamt 22.706 Menschen an Hautkrebs. Sieben Jahre zuvor registrierte die Einrichtung deutlich weniger neu an Hautkrebs Erkrankte (13.736). Bundesweit sind es nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft jährlich bis zu 200.000 Menschen, die neu an Hautkrebs erkranken. (ad)

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