Herzanfall: Krankenhaus-Mitarbeiter stirbt beim Masturbieren in US-Klinik

In New York wurde ein Krankenhaus-Mitarbeiter tot an seinem Arbeitsplatz aufgefunden. Er hatte offenbar beim Pornoschauen einen Herzinfarkt erlitten. (Bild: Andrey Popov/fotolia.com)
Alfred Domke
Krankenhaus-Mitarbeiter stirbt beim Onanieren während der Arbeit
Dass sich häufiger Pornokonsum schädlich auswirken kann, ist schon länger bekannt. Er kann sogar tödlich enden, wie ein Fall aus den USA zeigt: Ein Angestellter eines Krankenhauses in New York wurde an seinem Arbeitsplatz tot aufgefunden. Er hatte beim Gucken von Pornofilmen einen Herzinfarkt erlitten.

Tod durch Pornokonsum
Vor wenigen Monaten haben US-amerikanische Forscher eine Studie vorgestellt, die sich damit beschäftigte, was ständiges Pornoschauen bei Männern anrichtet. Zwar kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Filmchen keinen Mann zu einem Sexbessesenen machen, der es nicht schon sei, doch andere Untersuchungen legten nahe, besser nicht zu viel davon zu schauen, sonst drohe unter anderem sexuelle Abstumpfung. Medienberichten zufolge kann der Konsum der Sexstreifen aber auch tödlich enden: Demnach starb vor wenigen Tagen ein Krankenhaus-Mitarbeiter in den USA beim Pornogucken an seinem Arbeitsplatz.

In New York wurde ein Krankenhaus-Mitarbeiter tot an seinem Arbeitsplatz aufgefunden. Er hatte offenbar beim Pornoschauen einen Herzinfarkt erlitten. (Bild: Andrey Popov/fotolia.com)
In New York wurde ein Krankenhaus-Mitarbeiter tot an seinem Arbeitsplatz aufgefunden. Er hatte offenbar beim Pornoschauen einen Herzinfarkt erlitten. (Bild: Andrey Popov/fotolia.com)

Herzinfarkt am Arbeitsplatz
Wie die „New York Post“ und die „Daily News“ berichten, hat ein Krankenhaus-Angestellter am Dienstagmorgen seinen Kollegen (48) im North Central Bronx Hospital in New York (USA) tot aufgefunden. Den Angaben zufolge saß der Mann halbnackt vor seinem geöffneten Laptop, auf dem er sich offenbar Pornofilme angesehen hatte. Die Polizei nimmt an, dass der Mitarbeiter beim Onanieren einen Herzinfarkt erlitten habe. Zwar könne es sich auch um einen Mord handeln, doch die Wahrscheinlichkeit dafür sei laut den Ermittlern äußerst gering.

Kein erhöhtes Risiko durch Sex
Das Risiko, beim Onanieren an einem Herzinfarkt zu sterben, ist laut Gesundheitsexperten sehr niedrig. Auch Sex steigert die Infarkt-Gefahr nicht, wie eine Studie eines Forscherteams um Dietrich Rothenbacher von der Universität Ulm zeigte. Die Experten hatten die Daten von 536 Herzinfarkt-Patienten im Alter von 30 bis 70 Jahren ausgewertet. Nur drei von ihnen hatten in der Stunde vor dem Infarkt Sex gehabt. Im Fachmagazin „Journal of the American College of Cardiology“ berichteten die Wissenschaftler über ihre Ergebnisse. Ältere Untersuchungen haben jedoch darauf hingewiesen, dass es ein gesteigertes Herzinfarktrisiko durch Sex beim Seitensprung gibt. Dies hänge möglicherweise damit zusammen, dass sich Männer beim Seitensprung mehr anstrengen als zu Hause. (ad)

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