Herzinfarkt-Risiko mindern: Bei Fisch dürfen es gerne auch mal fette Sorten sein

Von zu fettreicher Ernährung wird zwar meist abgeraten, doch Fischsorten wie Lachs dürfen ruhig auf den Tisch. Fettreicher Fisch mindert das Herzinfarkt-Risiko. (Bild: Jacek Chabraszewski/fotolia.com)
Alfred Domke
Herzinfarkt vorbeugen: Regelmäßig Fisch auf den Tisch – auch fette Sorten
Es gibt genügend Gründe, warum Fisch sehr gesund ist. Der wichtigste ist, dass regelmäßiger Fischverzehr – insbesondere von fettreichem Fisch – das Risiko für gefährliche Herz-Kreislauf-Krankheiten reduzieren kann.

Fettreicher Fisch mindert Herzinfarkt-Risiko
Zwar wird immer wieder von zu fettreicher Ernährung abgeraten, doch: Fett ist nicht gleich Fett. So berichteten Mediziner erst vor kurzem, dass bei der mediterranen Ernährung sogar einige Fette gesund sind.

Auch manche Fischsorten sind äußerst fettreich. Doch auch diese sollten immer wieder mal auf den Tisch. Denn „ein regelmäßiger Fischverzehr – insbesondere von fettreichem Fisch – kann das Risiko für tödlichen Herzinfarkt, ischämischen Schlaganfall und Fettstoffwechselstörungen mindern“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Mitteilung.

Von zu fettreicher Ernährung wird zwar meist abgeraten, doch Fischsorten wie Lachs dürfen ruhig auf den Tisch. Fettreicher Fisch mindert das Herzinfarkt-Risiko. (Bild: Jacek Chabraszewski/fotolia.com)
Von zu fettreicher Ernährung wird zwar meist abgeraten, doch Fischsorten wie Lachs dürfen ruhig auf den Tisch. Fettreicher Fisch mindert das Herzinfarkt-Risiko. (Bild: Jacek Chabraszewski/fotolia.com)

Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche
Es ist schon länger bekannt, dass beispielsweise Lachs das Herz stärkt. Auch anderer Seefisch wie Makrele oder Hering enthalten besonders viele langkettige Fettsäuren und haben daher einen positiven Gesundheitseffekt.

Laut DGE reichen nach derzeitiger Datenlage 250 mg der langkettigen n-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) pro Tag aus, um die durch koronare Herzkrankheit (KHK) bedingten Todesfälle vorzubeugen. „Diese Menge lässt sich abhängig von der gewählten Fischsorte über ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche abdecken“, so die DGE.

Wichtige Quelle für Jod
Die Mahlzeiten können beispielsweise in eine Portion fettreichen (70 Gramm) und fettarmen (150 Gramm) Fisch aufgeteilt werden. Fettarme Fischsorten sind unter anderem Kabeljau, Seelachs, Seehecht, Scholle oder Rotbarsch.

Egal ob fettarm oder fettreich – neben den wichtigen n-3 Fettsäuren liefert Fisch wertvolles, leicht verdauliches Protein, Selen und Vitamin D. Seefische sind zudem eine wichtige Quelle für Jod. Wer auf der Suche nach leckeren Fischrezepten ist, findet diese unter anderem im Internet. (ad)

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