Herzogin Kate hilft psychisch kranken Kindern

Heilpraxisnet

Herzogin Kate macht sich für psychisch kranke Kinder stark

17.02.2015

Herzogin Kate, Ehefrau des englischen Prinzen William setzt sich für psychisch kranke Kinder ein. In einer Videobotschaft im Rahmen der landesweiten „Children’s Mental Health Week“ bittet sie um schnelle Hilfe für Kinder, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben.

Herzogin warnt vor den Folgen von Mobbing
In einer Videobotschaft hat sich Prinz Williams Frau Kate an ihre Landsleute gewandt und zum Kampf gegen psychische Krankheiten bei Kindern aufgerufen. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, warnte die Mutter des kleinen Prinzen George, die im April ihr zweites Kind erwartet, eindringlich vor den Folgen von Mobbing. Zudem warnte sie vor dem Einfluss von familiären Problemen wie etwa Ehescheidungen, die zu Ängsten, Depressionen, Suchtverhalten und Selbstverletzungen führen könnten.

Kinder bekommen oft nicht die benötigte Hilfe
Viele Kinder bekämen nicht die Hilfe, die sie bräuchten, da psychische Krankheiten ein Stigma anhafte, wie die 33-Jährige sagte. „William und ich glauben fest, dass frühes Handeln Probleme in der Kindheit verhindern kann, bevor sie zu größeren Problemen im späteren Leben werden“, so die Herzogin. Sie veröffentlichte das Video im Auftrag der Organisation „Place2B“, welche sich für Schulkinder mit psychischen Problemen einsetzt. Am Montag hat in Großbritannien erstmals eine landesweite Themenwoche zur mentalen Gesundheit von Kindern begonnen, die „Children’s Mental Health Week“.

Immer mehr deutsche Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen
In Deutschland leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter psychischen Krankheiten. So zeigen Statistiken, dass die Zahl der jungen Menschen, bei denen eine Depression diagnostiziert wird, seit Jahren steigt. Wie Gesundheitsexperten meinen, können unter anderem die höheren Leistungsanforderungen in der Schule eine Erkrankung begünstigen. Betroffene leiden meist täglich an Schwermut, Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Antriebsarmut und vermindertem Selbstbewusstsein. Häufig werden solche Erkrankungen erst spät erkannt, da das Verhalten der Kinder und Jugendlichen auf die Pubertät geschoben wird. (ad)

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