Honig schützt vor Mukositis

Sebastian
Honig bewahrt vor einer oropharyngeale Mukositis in Folge einer Radiochemotherapie

Eine oropharyngeale Mukositis gehört zu den Komplikationen durch Radio- und Radiochemotherapie bei HNO-Tumoren. Forscher fanden nun heraus, dass Honig offenbar einer Mukositis vorbeugen hilft.

Honig ist seit Urzeiten ein natürliches Heilmittel. Bild; yellowj/fotolia
Honig ist seit Urzeiten ein natürliches Heilmittel. Bild; yellowj/fotolia

Es ist bekannt, dass Honig die Wundheilung beeinflussen kann. Deshalb haben koreanische Wissenschaftler in einer Meta-Analyse geschaut, ob Honig auch zur Prophylaxe bei Patienten mit Kopf- und Halstumoren sinnvoll eingesetzt werden kann.  Sie stellten fest, dass bei den neun untersuchten Studien die Patienten mit Honigtherapie signifikant seltener eine moderate bis schwere Mukositis entwickelten, als die Kontrollgruppen, die mit Placebo oder keiner Therapie begleitet wurden. Dabei schienen aber nur die Probanden mit einer Radiotherapie signifikant von der Honigprophylaxe zu profitieren.

Unter Radiochemotherapie traf dies nicht zu.   Außerdem wurde in den „Honiggruppen“ hochsignifikant seltener ein Gewichtsverlust beobachtet.   Eine orale Honigtherapie vor oder nach Radiatio scheint also die negativen Auswirkungen der Therapie auf Mund- und Rachenschleimhaut abschwächen zu können.   Die Studie finden Sie hier. (pm)

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