Immer mehr wollen auf Flügen vegetarische Kost

Heilpraxisnet

Ein Drittel will auf Flügen vegetarische Kost

28.06.2014

Auf Urlaubs-Flügen wird in der Regel an Bord ein Menü angeboten. Laut einer repräsentativen Umfrage wünschen sich Fluggäste dabei mehr Auswahlmöglichkeiten. Knapp ein Drittel der Deutschen wollen vegetarische Kost.

Mehr Frauen als Männer wollen vegetarisches Essen
Urlauber, die ihr Ferienziel mit dem Flugzeug erreichen, werden auf dem Weg dorthin an Bord mit einem Menü versorgt. Wie laut einer dpa-Meldung aus einer repräsentativen Untersuchung von Forsa im Auftrag von Turkish Airlines hervorgeht, halten 75 Prozent der Befragten die Wahlmöglichkeit zwischen mehreren Menüs für wichtig. Zudem wünscht sich demnach mit 31 Prozent knapp ein Drittel der Deutschen auf Flugreisen ein vegetarisches Angebot. Es gibt dabei jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So finden zwar 41 Prozent der Frauen fleischlose Speisen wichtig, doch nur 21 Prozent der Männer. Vegetarisches Essen kann zudem von Vorteil für Passagiere sein, die unter Reisekrankheit leiden. Ihnen wird von Experten in der Regel empfohlen, auf leichte Kost zu setzen, um Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüchen oder Schwindel vorzubeugen.

Der Mehrheit ist großer Sitzabstand wichtig
Wesentlich mehr Wert beim Thema Komfort legen Flugreisende hingegen auf den Sitzabstand. Für 92 Prozent ist er wichtig oder sehr wichtig und wird somit zum entscheidenden Kriterium. Mehr Platz hat in jedem Fall einen gesundheitlichen Vorteil. So können etwa Übungen vor Vorbeugung gegen eine Thrombose besser durchgeführt werden, wenn mehr Platz zur Verfügung steht. Beispielsweise indem man Fuß- und Zehengelenke immer wieder mal beugt und streckt, wobei die Spannung der Muskeln für einige Sekunden gehalten wird. Menschen aus Risikogruppen sollten zudem Kompressionsstrümpfe tragen und im Einzelfall könne zusätzlich Heparin zur Blutverdünnung zum Einsatz kommen. Auf eine Bildschirmkonsole legen laut der Umfrage 72 Prozent der Flugreisenden Wert und 45 Prozent von ihnen auf ein Angebot an mehrsprachigen Zeitungen und Zeitschriften. (ad)

Bild: Benjamin Thorn / pixelio.de