Keine weiteren Ebola-Infizierten in den USA

Heilpraxisnet

Vorläufige Entwarnung: Keine weiteren Ebola-Infizierte in USA

05.10.2014

Im Kampf gegen Ebola haben die Gesundheitsbehörden in den USA vorläufig Entwarnung gegeben. Offenbar gibt es keine neuen Infektionen. Die neun Personen, die mit einem Infizierten Kontakt hatten, zeigten keine Ebola-Symptome. In Dallas wird ein Ebola-Patient auf einer Isolierstation behandelt.

Keine neuen Infektionen in den USA
Die Gesundheitsbehörden in den USA haben im Kampf gegen Ebola vorläufig Entwarnung gegeben. Wie die US-Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) am Samstag laut einer Meldung der Nachrichtenagentur APA/Reuters mitteilten, gebe es keine neuen Infektionen. Die neun Personen, die nach dem Kontakt mit einem Infizierten unter Beobachtung stünden, zeigen demnach keine Krankheitssymptome. In Dallas befindet sich ein Ebola-Erkrankter seit Dienstag auf einer Isolierstation. Wie es heißt, war der Mann, "dessen Zustand kritisch war, aus dem Ebola-Krisenherd in die USA eingereist".

Zwei Ebola-Patienten in Deutschland
Auch in Deutschland werden derzeit zwei Infizierte in Kliniken behandelt. Von den beiden ist der zweite Ebola-Patient in Deutschland in ernstem Zustand. Über den Zustand des ersten sei nichts bekannt. Beide Patienten hatten sich bei ihren Aufenthalten in Westafrika infiziert. Es dauert meist gut eine Woche, bis Menschen nach einer Ebola-Infektion krank werden. Vor dem Ausbruch sei die Infektionskrankheitnicht ansteckend. Über den Kontakt mit Körperflüssigkeiten ist die Seuche übertragbar.

Fast 7500 Infizierte
Ein Heilmittel oder einen Impfstoff gegen Ebola gibt es bislang nicht. Ärzte beschränken sich in der Regel darauf, die typischen Symptome, wie Fieber, Durchfall, Übelkeit sowie innere und äußere Blutungen zu behandeln. Seit März sind in Westafrika an dem bisher schwersten Ebola-Ausbruch laut jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 3.431 Menschen gestorben. Vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone sind betroffen. In diesen drei Ländern wird die Zahl der Infizierten mit 7.470 angegeben. (ad)

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Bild: Sebastian Karkus / pixelio.de