Rat: Kürbisse müssen ab April vorgezogen werden

Heilpraxisnet

Kürbisse im heimischen Garten züchten

02.04.2015

Kürbisse lassen sich im heimischen Garten hervorragend anbauen. Damit sie bis zur Ernte im Herbst gut gedeihen, gibt der Verbraucherinformationsdienst aid Tipps für die Aufzucht von Kürbissen. Wichtig ist demnach bereits ab April mit dem Vorziehen des Gemüses zu beginnen.

Kürbisse zunächst im Topf vorziehen
Zwischen dem 15. und 25. April ist die richtige Zeit, um mit dem Vorziehen von Kürbissen zu beginnen. Der Verbraucherinformationsdienst rät dazu, die Samen zunächst über Nacht in Wasser mit Raumtemperatur quellen zu lassen. In einen mit Aussaaterde gefüllten Topf werden dann zwei Samen rund zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Der Topf sollte einen Durchmesser von zehn bis zwölf Zentimetern haben und die Erde bis etwa einen Zentimeter unter den Rand des Topfes reichen.

Der Topf mit den Kürbissamen wird dann an einen hellen Ort im Haus gestellt, an dem die Temperatur zwischen 20 und 25 Grad beträgt. Man sollte darauf achten, dass die Erde immer feucht, aber nicht nass ist. Bereits nach wenigen Tagen beginnen die Samen zu keimen. Im nächsten Schritt werden die schwächeren Pflanzen aussortiert, so dass nur die kräftigeren weiter aufgezogen werden. Die kleinen Sämlinge sollten erst Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freie gebracht werden. Auch dafür werden nur die stärkeren Pflanzen, die neben den Keimblättern drei weitere Blätter entwickelt haben, ausgewählt. Zunächst werden sie an einem halbschattigen Ort ein paar Tage lang an die neue Umgebung und Temperatur gewöhnt. Danach können die Kürbispflanzen an einen sonnigen Platz mit einem Pflanzabstand von 0,5 bis 2,5 Meter je nach Sorte gepflanzt werden.

Kürbisse benötigen nährstoffreiche Böden
Kürbisse entwickeln sich auf nährstoffreichen Böden am besten. Zudem ist dem Verbraucherinformationsdienst zufolge ein gutes Wasserhaltevermögen günstig. Sandige Lehmböden oder lehmige Sandböden mit mittlerem bis hohem Humusgehalt sind demnach optimal. Sehr schwere Böden, in denen sich häufig Staunässe bildet und die sich nur langsam erwärmen, eignen sich dagegen nicht. Wer regelmäßig mit Kompost düngt, gibt den Kürbissen eine Extraportion Nährstoffe. Deshalb werden sie häufig unmittelbar auf den Komposthaufen gepflanzt. (ag)

Bild: Dorothea Jacob / pixelio.de