Lebensmittelverschwendung vermeiden mit Schoko-Weihnachtsmann-Brotaufstrich

Alfred Domke
Schokoladen-Weihnachtsmann zum leckeren Brotaufstrich machen
In der Weihnachtszeit hat sich in vielen deutschen Haushalten eine große Menge an Essen angesammelt. Zu den meist ohnehin zahlreichen Speisen haben sich noch selbst gemachte Plätzchen und geschenkte Süßigkeiten gesellt, vor allem Schokoladen-Nikoläuse. Diese lassen sich aber ganz gut anderweitig verwerten.

Zu viel Essen
Oft haben sich schon in der Adventszeit große Mengen an Weihnachtssüßigkeiten angesammelt. An den Festtagen wurden es dann noch mehr. In vielen deutschen Haushalten steht nun eine große Zahl an Schoko-Nikoläusen. Oft zu viel, um sie alle zu essen. Wegwerfen braucht man sie aber deshalb nicht; man kann sie auch anders verwerten, um eine Essensverschwendung zu vermeiden.

Wer an Weihnachten zu viele Schoko-Nikoläuse geschenkt bekommen hat, muss sie nicht alle bald aufessen. Man kann damit auch ganz einfach Aufstriche fürs Brot zubereiten. (Bild: twixx/fotolia.com)

Rezept für ein halbes Kilo Brotaufstrich
Wer in der Vorweihnachtszeit und zum Fest zu viele Schokoladen-Weihnachtsmänner geschenkt bekommen hat, muss sie nicht unbedingt gleich aufessen. Aus den süßen Schokofiguren lässt sich auch einfach eine leckere Nuss-Nougat-Creme fürs Brot machen.

In der Zeitschrift „Effilee“ (Ausgabe Winter 2016/2017) gibt es ein Rezept dafür: Für 500 Gramm Aufstrich braucht man neben 250 Gramm Schokoweihnachtsmännern 150 Gramm Haselnüsse, einen Esslöffel Zucker, 100 Gramm Butter, 40 Milliliter Vollmilch, eine halbe Vanilleschote und eine Prise Salz.

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Zuerst werden die Nüsse bei 180 Grad etwa eine Viertelstunde im Backofen geröstet und anschließend die Haut abgerieben. Dann werden sie im Mixer fein gemahlen.

Anschließend lässt man die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und vermischt das Ganze mit flüssiger Butter, Milch, Vanille und Salz. Zuletzt werde die gemahlenen Nüsse untergehoben. Wenn die Creme abgekühlt ist, kommt sie in ein sauberes Gefäß, beispielsweise ein Schraubglas.

Gesundheitsgefährdende Substanzen festgestellt
Allerdings sollte man darauf achten, welche Marken man so geschenkt bekommen hat. Denn die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch berichtete erst vor wenigen Wochen, dass sie in einer Laboranalyse gesundheitsgefährdende Mineralöle in Schoko-Weihnachtsmännern gefunden hat.

Die festgestellten Substanzen stehen teilweise in Verdacht, Krebs auslösen zu können. Betroffene Nikoläuse sollten daher wohl auch besser nicht zu Aufstrichen verarbeitet werden. (ad)